Rechberghausen kann nun Anbau der Grundschule nutzen

2,5 Millionen Euro hat Rechberghausen in die Generalsanierung des Anbaus der Georg-Thierer-Grundschule gesteckt. Jetzt wurde der Abschluss der Arbeiten gefeiert.

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In der neuen Mensa haben die Gäste den Abschluss der Grundschul-Sanierung gefeiert.  Foto: 

Man sei stolz, diesen Schritt gewagt zu haben, der die Gemeinde einen Batzen Geld kostet, sagte Rechberghausens Bürgermeister Reiner Ruf: "Ich hoffe, dass wir das finanziell auch gut verkraften." Immerhin hat der Bau 2,48 Millionen Euro verschlungen und damit gut 150.000 Euro mehr, als kalkuliert worden war. 850.000 Euro steuerte das Land bei, den Löwenanteil muss die Gemeinde tragen.

Die 1906 erbaute Schule erhielt den jetzt sanierten Anbau 1958 in der Amtszeit des Bürgermeisters Georg Thierer, dessen Namen die Schule seit 2006 trägt. Zur Feier der Übergabe war auch eine Tochter des Namensgebers anwesend. Die Gemeinde hatte damals auch ein Lehrschwimmbad einbauen lassen. Direkt über dem sechs mal zehn Meter großen Lehrschwimmbecken fand am Dienstag der Festakt statt.

Da die Sanierung rund drei Wochen früher als geplant fertig war, spielte Ruf auf den Bau des Flughafens von Berlin an: "Es gibt eben doch Baustellen in Deutschland, die rechtzeitig fertig gestellt werden." Um der Grundschule den Weg zur Ganztagsschule weiter zu ebnen, seien eine Bestellküche und eine Mensa eingebaut worden, die die Gäste gleich testeten.

Dass mit der fast ein Jahr währenden Umbauzeit auch eine Phase der Provisorien zu Ende ging, begrüßten vor allem die Lehrer. An manchen Tagen habe man sich besonders Sorgen um die Schulsekretärin gemacht, unter deren Füßen gebaut wurde. Es wurde vorübergehend in Räumen unterrichtet, die dafür nicht vorgesehen waren, sagte Schulleiter Klaus Häfner. Der Pausenhof sei nur eingeschränkt nutzbar, und es seien "Geduld, Verständnis und gute Nerven" notwendig gewesen. "Tragende Säule" in dieser Zeit sei Hausmeister Siegfried Koch gewesen, betonte Häfner. Die Leistung des Hausmeisterehepaars Siegfried und Ilse Koch während der Bauzeit wurde von mehreren Seiten gelobt. Die Toiletten, mit denen alles begonnen habe, seien "fast zu schön" geworden, so dass die Schüler Mühe hätten, sie wieder zu verlassen, scherzte der Schulleiter und erwähnte, dass vom nächsten Schuljahr an auch wieder Schwimmunterricht erfolgen werde.

Auch die Elternbeiratsvorsitzende Silke Kupka-Göll lobte die Sanierung. Sie sei gespannt gewesen auf die ersten Klagen von Eltern, die kommen würden: "Es kam keine einzige", stellte sie fest und erinnerte an den Anfang der Sanierung. Die Eltern waren der Meinung, die Toiletten müssen dringend saniert werden. Aber die Gemeinde sei anderer Auffassung gewesen: "Wenn schon, dann aber alles."

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