Rechberg-Gymnasium feiert Jubiläum

Kurzweilige Reden und eine Musicalaufführung in der Stadthalle bildeten den Auftakt zu den Feierlichkeiten zum Jubiläum des Donzdorfer Rechberg-Gymnasiums. Die Schule feiert den 50. Geburtstag.

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Schulleiter Franz Fischer begrüßt zum Jubiläums-Festakt des Rechberg-Gymnasiums zahlreiche Ehrengäste und freut sich über ein volles Haus in der Donzdorfer Stadthalle.  Foto: 

Zahlreiche Eltern, ehemalige Schüler, viele Sponsoren und hochrangige Ehrengäste waren zum Festakt des Rechberg-Gymnasiums in die Donzdorfer Stadthalle gekommen. Darunter auch Abordnungen aus England und Polen. Auch viele Lehrer der Umlandschulen und einige Bürgermeister waren gekommen. Die kurzweiligen Grußworte von sieben Rednern wurden mit einer perfekt einstudierten Musicalaufführung belohnt.

Das Jubiläum, so Schulleiter Franz Fischer, erinnere an die geleistete Arbeit der vergangenen 50 Jahre. Das Gymnasium habe sich immer mit dem Wandel befassen müssen und habe sich stets der Veränderung gestellt. Letztmals zum Beispiel 2011 als man erstmals mit der neuen Schulart "Gemeinschaftsschule" konfrontiert wurde.

Erster im Bunde der Gratulanten war der Landtagsabgeordnete Sascha Binder. Schule ist für den Politiker Lebensraum und prägt das ganze Leben. Die derzeit 670 Schüler des Rechberg Gymnasiums, so seine Worte, stellten sich nicht nur der Veränderung, sondern sorgten auch für Veränderungen. An die frühen 60er Jahre erinnerte Dirk Frenzel vom Regierungspräsidium in seinem Grußwort an die Festgesellschaft. Bereits damals sei die Forderung nach einem Gymnasium für Donzdorf immer lauter geworden. Ein geschichtlichen Ausflug machte auch Hermann Seimetz, Ehrenbürger der Stadt Donzdorf. Von der ersten Stunde an wurde zwischen dem Rechberg-Gymnasium und der Messelbergschule, wo Seimetz viele Jahre Schulleiter war, ein intensiver Kontakt gepflegt. Schnell entwickelten sich gemeinsame Projekte. Mit den Worten "ein Lehrer arbeitet für die Ewigkeit" dankte Seimetz den Schulkollegen.

Für Jochen Heinz, erster Landesbeamten des Landkreises Göppingen, sind Schulen die Produktionsstätten der Menschlichkeit. Das Rechberg-Gymnasium, zeige sich immer aufgeschlossen. Schülersprecher Max Klaus betonte mit Stolz, dass ausgerechnet in Donzdorf der Grundstein für den Landesschülerbeirat gesetzt wurde. "Schule ohne Rassismus" ist ein Projekt, dass im nächsten Schuljahr verwirklicht werden soll. An die Zeit, als der Pausenhof von Rechberg-Gymnasium und Messelbergschule noch streng getrennt war, erinnerte Erich Ege, Rektor an der Messelbergschule. Heute erfolgten Arbeit und Erziehung auf dem selben Campus und erst in den letzten Jahren intensivierte sich daraus ein kooperatives Bildungszentrum von Donzdorf.

Als Anerkennung an die Versprechen, die sich Stadtverwaltung und Schule gemacht habe, überreichte Bürgermeister Martin Stölzle Franz Fischer eine weiße Rose. Das Rechberg-Gymnasium, so der Bürgermeister, "hat sich weit geöffnet und sich weit mit Kreativität gepaart".

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