Razavi erneuert Kritik am neuen Zug-Fahrplan

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Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi hat ihre Kritik an den Veränderungen zum Fahrplanwechsel der Bahn im Dezember vor dem Hintergrund der anstehenden Konferenz mit Verkehrsminister Winfried Hermann erneuert. „Eine Verschlechterung des Angebots auf der Schiene durch das Filstal wäre ein großer Rückschritt und ist nicht hinnehmbar“, so die Verkehrsexpertin. Der Protest der Bevölkerung und der betroffenen Kommunen  sei berechtigt und hätte ihre Unterstützung, so Razavi.

Tatsächlich prüft das Ministerium Nachbesserungen.  Denn den Vorteilen, die das künftige Zugangebot mit sich bringt, stehen erhebliche Nachteile gegenüber. Zwar gibt es künftig dank stündlicher IRE-Stopps in Göppingen und Geislingen mehr schnellere Zugverbindungen nach Stuttgart und Ulm. Die Regionalbahnen, die die Regionalexpresszüge ersetzen, verkehren allerdings nur bis Geislingen. Dort müssen die Fahrgäste entweder in den IRE umsteigen oder 20 Minuten warten, bis die Regionalbahn von schnelleren Zügen überholt wird. Anliegen der Kommunen ist vor allem eine Verbesserung der Situation der Pendler von Süßen nach Ulm in den Morgenstunden. Die Stadt Süßen fordert vehement einen IRE-Halt. Auf Initiative  von Nicole  Razavi und ihres Abgeordnetenkollegen Alexander Maier (Grüne) will Verkehrsminister Winfried Hermann in den Landkreis kommen, um bei einer Konferenz die Kritikpunkte zu diskutieren.

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