Rat will kein Schutzgebiet am Stürzelberg

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Der Stürzelberg bei Gussenstadt soll nach dem Willen des Regierungspräsidiums Teil des 77 Hektar großen Naturschutzgebiets "Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg" werden. Der größere Teil des geplanten Schutzgebietes liegt auf Söhnstetter Markung. Der Gerstetter Gemeinderat hatte aber schon im Vorfeldvon einem Interessenkonflikt gesprochen, nachdem der gemeindeeigene Stürzelberg auch als Windkraft-Standort in Frage käme. Der Gussenstadter Ortschaftsrat wurde nun um eine Stellungnahme gebeten. Das Ergebnis fiel negativ aus.

Für Ortsvorsteher Werner Häcker geht vor allem das verordnete Pferchverbot in dem Heidegebiet nicht in den Kopf. Ohne mit seiner Herde mindestens einmal zu übernachten, könne der Schäfer den abgelegenen Stürzelberg nicht beweiden. Naturschutzgebiet und Windkraftanlage am Stürzelberg - beides konnte sich dagegen Georg Jäger vorstellen. Für den Ortsvorsteher "schließt hingegen das eine das andere aus."

In den umfangreichen Expertisen der Biologen entdeckten die Ortschaftsräte Widersprüche. Ortsvorsteher Häcker forderte daher "klarere Definitionen" und wusste sich mit dem Gremium darin einig, dass der 9,3 Hektar große Stürzelberg als bislang schon bestehendes Landschaftsschutzgebiet ausreichend geschützt sei. Für die Windkraft gelte es, "ein Türle offen zu lassen".

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