Rat stimmt Urnengräbern im Rasen zu

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Auf dem Hohenstadter Friedhof wird ein Urnenrasengrabfeld angelegt. Der Gemeinderat ist damit in seiner Sitzung am Dienstagabend dem Wunsch aus der Bevölkerung nachgekommen. Bei einer Begehung des Friedhofs hat der Gemeinderat im hinteren Bereich auch einen geeigneten Platz dafür gefunden. Der Vorteil eines Urnenrasengrabs besteht in der Pflege, die in diesem Fall von der Gemeinde übernommen wird."Ich sehe hier einen großen Vorteil bei Angehörigen, die weit weg von unserer Gemeinde leben und keine Möglichkeit haben, das Urnengrab zu pflegen", argumentierte Bürgermeister Günter Riebort.

Die Urnengräber erhalten lediglich eine Grabplatte, auf der die Daten des Verstorbenen stehen. Weil sie gepflegt werden, sind sie mit 250 Euro um 30 Euro teurer als"normale" Urnengräber. Die Grabplatte kommt plan zum Rasen in den Boden, sodass es beim Mähen keine Probleme gibt.

Mit dem einstimmigen Beschluss wurde zugleich die Friedhofssatzung geändert und an die Richtlinien des Gemeindetags angepasst. So wurden bei den Urnengräbern die Ruhezeiten von 25 auf 15 Jahre gesenkt. Bei bereits bestehenden Urnengräbern sollen die Angehörigen befragt werden, ob sie die Ruhezeit nachträglich auf 15 Jahre senken möchten, was nun einmalig möglich wäre. Die neue Friedhofssatzung tritt im August in Kraft.

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