Punktlandung beim Dorfplatz

Beim neuen Dorfplatz haben die Gussenstadter eine Punktlandung hingelegt. Dass die 30 000 Euro reichen, liegt am "zupackenden" Ortschaftsrat.

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Vergleicht man den Kostenvoranschlag für die Neugestaltung des Dorfplatzes mit dem Abrechnungsergebnis, dann haben die Gussenstadter eine Punktlandung hingelegt: 30 000 Euro hat das neu geschaffene Rondell gekostet, fast genau wie vorhergesagt wurde. Die von den Ortschaftsräten erbrachten Eigenleistungen (die GZ berichtete) belaufen sich auf 9410 Euro, wie in der Sitzung des Ortschaftsrats am Mittwoch bekanntgegeben wurde. Nur einen Schönheitsfehler hat das von Säuleneiben umsäumte Idyll: Die in Beton gegossene Halterung für den Maibaum hat sich etwas verzogen. Karl-Heinz Bosch wusste warum. Auf der Sohle der Halterung fehle ein stabiles Widerlager. Beim Aufrichten des Baumes am 30. April habe jedoch keine Gefahr bestanden. Der örtliche Schmied muss das Malheur beheben, beschlossen die Räte. Außerdem sollen die Anlieger, die in der Bauzeit Strom und Wasser geliefert haben, zu einem Vesper eingeladen werden. Was die Pflege des Dorfplatzes und auch der sonstigen öffentlichen Grünflächen anbetraf, schlug Georg Jäger vor, um Grünflächenpatenschaften zu werben. Die Paten will er für ihren Pflegeaufwand entschädigen. Für Ortsvorsteher Werner Häcker muss zuvor jedoch ein Grünflächenkataster her.

Den Fußball haben die Grundschüler als Leitmotiv für das Kinderfest am 26. Juli gewählt, nachdem die Schule unlängst bereits ein großes Turnier im Pausenhof ausgerichtet hatte. Der Kindergarten hat sich für den Baum als Thema entschieden und wird dessen Bedeutung im Festzug herausstellen. Dann wird auch schon der neue Ortschaftsrat im Zug mitmarschieren. Am 16. Juli werden die Räte in öffentlicher Sitzung auf ihre anstehenden Aufgaben verpflichtet und die ausscheidenden Räte verabschiedet. Die erste Amtshandlung der "Neuen" wird die Wahl des Ortsvorstehers und dessen Stellvertreters sein.

Marlis Ilg stört die Parkordnung in der Hauptstraße. Die unklare Regelung zwinge den Autofahrer zu Slalomfahrten, meinte auch Jürgen Pfefferle. Hier wollen die Ortschaftsräte vor weiteren Beschlüssen die Einschätzung der Verkehrsschau abwarten.

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