Preisbinokel für die Orgel

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In Hohenstadt wurden für einen guten Zweck die Karten ausgespielt.

Ein Spanferkel und mehrere Sachpreise haben jüngst 33 Kartenspieler ins Hohenstadter Gemeindehaus gelockt. Dabei ging es auch um einen guten Zweck: Der Erlös des Binokelabends wird für die neue Kirchenorgel verwendet. "Und jetzt noch der Weihnachtsmarkt in der Ortsmitte, dann haben wir das Geld für die neue Orgel zusammen", freute sich Walter Schwaiger, Kirchengemeinderatsvorsitzender der katholischen Kirchengemeinde Hohenstadt.

Den ersten Platz beim Binokel belegte mit 7930 Punkten Wolfgang Auchter. Ihm folgten Martin Saur (7660) und Gerhard Fohring (7480) auf den weiteren Plätzen. Bereits im Januar hatte Schwaiger zum Preisbinokel gerufen - damals sind fast 500 Euro für die dringend benötigte Orgel zusammengekommen.

Schwaiger und seine Mitstreiter sind erfinderisch, wenn es um die Orgel geht. Ein Hoffest auf dem Hof der Familie Baumeister, mit der Möglichkeit zur Baustellenbesichtigung der ICE-Baustelle samt Tunnelröhren im Sommer, brachte beinahe 1800 Euro in die Spendenkasse. Rund 34 000 Euro werden für die Orgel benötigt. Die Organisatoren hoffen zudem auf Paten für die Orgelpfeifen in der Kirche Sankt Margaretha. Die Patenschaft kostet zwischen 20 und 100 Euro. "Jede einzelne der 500 Orgelpfeifen ist unverzichtbar und trägt zur gewaltigen Klangfülle bei", schwärmt Schwaiger. Dabei kann jeder Pate zwischen den Registern und sogar den einzelnen Pfeifen auswählen.

Nachdem das Binokeln guten Anklang gefunden hat, sollen die gemütlichen Kartenabende weiterhin im Gemeindehaus stattfinden. Aufgaben, die bezuschusst werden sollen, gibt es in einer Kirchengemeinde immer, sind sich die Spieler einig.

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