Platz für neues Wohnquartier

Vier neue Bauplätze für Wohnhäuser soll es bald an der Rechberghäuser Rosenstraße geben. Die Bewerbung für die Grundstücke startet diese Woche.

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Das ehemalige Produktionsgebäude der Firma Flitsch wird seit vergangener Woche abgerissen.  Foto: 

Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Flitsch Stanz- und Ziehtechnik an der Rechberghäuser Rosenstraße entwickelt die Gemeindeverwaltung derzeit vier Wohnbauplätze. Dies hat der Rechberghäuser Gemeinderat im März entschieden. Die Vorbereitungen dazu seien seitdem in vollem Gange, teilt Matthias Dichtl von der Gemeindeverwaltung mit. Seit vergangener Woche wird das ehemalige Produktionsgebäude  der Firma Flitsch abgerissen, parallel dazu werde derzeit die Ausschreibung für die Erschließungsarbeiten des gemeindeeigenen Grundstückes vorbereitet. Der Bebauungsplan für die vier neuen Wohngrundstücke könne dann im Herbst als Satzung vom Gemeinderat beschlossen werden und in Kraft treten, teilt Dichtl weiter mit.

Die Grundstücksfläche der vier neuen Baugrundstücke umfasst zwischen 464 und 612 Quadratmeter. Die Kommune will sie zum Kaufpreis von 295 Euro pro Quadratmeter verlaufen. Darüber hinaus hat der Gemeinderat beschlossen, dass die Rechberghäuser Familienförderung dann auch in dem neuen Wohnquartier Rosenstraße/Hauffstraße angewendet wird: Pro Kind gewährt die Gemeinde eine Förderung von 5000 Euro.

Im Laufe dieser Woche werden alle Informationen und ein Bewerbungsformular auf der Internetseite der Gemeinde eingestellt. Dann besteht für Interessenten die Möglichkeit, sich für die Grundstücke zu bewerben, heißt es in einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung.

Zudem unternehme die  Verwaltung noch weitere Anstrengungen, um weitere Baugrundstücke in Rechberghausen verfügbar zu machen und zu entwickeln. Dafür habe die Gemeinde zum Beispiel alle privaten Baulücken im Ort erfasst. Derzeit würden die Eigentümer befragt, ob ein Verkauf und eine Bebauung der freien Grundstücke in Betracht komme. Bei entsprechender Bereitschaft der Eigentümer, könne dann darüber nachgedacht werden, eine Bauplatzbörse einzurichten.

Das Ergebnis der Eigentümerumfrage solle dann im Herbst vorliegen und kann anschließend ausgewertet werden.

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