Parkplatzumbau: Äcker sollen nicht versumpfen

Aichelberg begrüßt den Ausbau des Autobahnparkplatzes "Urweltfunde" - will aber sichergestellt wissen, dass benachbarte Flächen nicht versumpfen.

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Zustimmung in Aichelberg findet der geplante Ausbau des Autobahnparkplatzes Urweltfunde. Der Gemeinderat will allerdings sichergestellt wissen, dass die Oberflächenentwässerung funktioniert und kein Regenwasser auf angrenzende Wiesen und Äcker geleitet wird. Die dürften nicht „versumpfen“. Bürgermeister Martin Eisele schickt dem Regierungspräsidium eigens Pläne von den Drainagen. 

Weiterer Hinweis: Gemeindeflächen würden als Ausgleich für den Eingriff in die Natur nicht zur Verfügung gestellt. Das habe man bereits für die ICE-Trasse getan, betont der Schultes. Dieser Punkt wird in Gruibingen, wo auch ein Autobahnparkplatz ausgebaut werden soll, schärfer gesehen. Dort wehrt sich der Gemeinderat  gegen Beschränkungen für die Landwirtschaft. Dessen Appell: der Staat soll lieber Hecken auf der Filsalb aufpäppeln. Auf Gruibinger Markung liegt auch eine mögliche Ausgleichsfläche für die Erweiterung des Urweltfunde-Parkplatzes.

Die Anlage an der Kreisgrenze in Fahrtrichtung Stuttgart soll von 21 auf 49 Lkw-Parkplätze ausgebaut werden, im Gegenzug schrumpfen die Pkw-Parkplätze von 33 auf 17, davon zwei Behindertenparkplätze. Der Staat muss Lkw-Plätze schaffen, weil der Güterverkehr gewaltig zugenommen hat und die Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten müssen. Brummis stehen auch an diesem Parkplatz teilweise in der Ein- und Ausfädelspur, weiß der Schultes. Erweitert wird auch der gegenüberliegende Parkplatz „Vor dem Aichelberg“. Dort sollen 16 Lkw-Parkplätze dazukommen.

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