Ordentliches Erscheinungsbild

Oppingen will die Wege auf seinem Friedhof sanieren lassen, um im Falle eines Unfalls nicht haften zu müssen. Später ist auch an Stelen gedacht.

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Ortschaftsräte bei der Ortsbegehung: Auf dem Oppinger Friedhof lauern zahlreiche Stolperfallen.  Foto: 

Die Wegplatten zwischen den Gräbern des beschaulichen Friedhofs rund um die Oppinger Dorfkirche sind im Laufe der vergangenen Jahre zu Stolperfallen geworden. Deshalb hat der Ortschaftsrat bei einer Ortsbegehung nun beschlossen, die gesenkten Wegplatten und die Abschlussleiste an den Gräbern im vorderen Bereich des Friedhofs – vor dem Kirchenschiff – ausbessern zu lassen. Zwischen den westlich gelegenen Gräbern soll Kies aufgeschüttet werden.

„Voraussetzung für alle Sanierungsvorhaben ist immer die Zustimmung der Kirchengemeinde“, sagte Ortsvorsteherin Brigitte Hof. Zwar habe die Ortschaftsverwaltung mit dieser vorab die erforderlichen Gespräche geführt, doch werde sich der Ortschaftsrat noch einmal mit dem Kirchengemeinderat am Friedhof treffen. Erst dann werde er den endgültigen Beschluss fassen und diesen in der nächsten Gemeinderatssitzung in Nellingen bekanntgeben.

Dass die Schäden behoben werden müssen, bekräftigte auch Bürgermeister Franko Kopp. Im Falle eines Unfalls könnte sonst die Gemeinde Nellingen in Haftung genommen werden. Im September wolle der Gemeinderat außerdem über Stelen auch für den Friedhof in Oppingen sprechen, ebenso sei es an der Zeit, die Bestattungs- und Gebührenordnung anzupassen. Mit der Sanierung in Oppingen wolle man auch erreichen, dass der Friedhof insgesamt ein ordentliches Erscheinungsbild hat.

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