Neues Leben am Wegesrand Frühblüher halten Einzug im Wald

Der kalte Winter ist vorbei, unter Bäumen und Sträuchern regt sich neues Leben. Mit den ersten Blumen halten wieder Farben Einzug in die Wälder.

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  • Wanderer können sich wieder darauf freuen: Märzenbecher sind im Autal und Rötelbachtal bei Bad Überkingen eine Attraktion. Fotos: Julie Gorjup 1/3
    Wanderer können sich wieder darauf freuen: Märzenbecher sind im Autal und Rötelbachtal bei Bad Überkingen eine Attraktion. Fotos: Julie Gorjup Foto: 
  • Zu den Frühblühern - hier am Wegesrand bei Bad Ditzenbach - gehören die Küchenschelle (links) und die unscheinbare Nieswurz. 2/3
    Zu den Frühblühern - hier am Wegesrand bei Bad Ditzenbach - gehören die Küchenschelle (links) und die unscheinbare Nieswurz. Foto: 
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Die Tage werden länger und die Temperaturen steigen. Atmet der Spaziergänger im Wald einmal tief durch die Nase ein, so riecht er an vielen Stellen schon den ersten aromatisch nach Knoblauch duftenden Bärlauch. Der Wald erwacht und die Frühjahrsblüher setzen erste Farbtupfer in die Natur. Märzenbecher, Küchenschelle, Schlüsselblume, Veilchen und auch die unscheinbare Nieswurz blühen zur Zeit in den Laubwäldern. Bevor die Bäume sich mit neuem Grün schmücken, profitieren die Frühlingsgeophyten noch von der Lichteinstrahlung und Wärme direkt über dem Boden.

"Diese zur Zeit blühenden Bereiche sollten möglichst nicht betreten werden", erklärt Rolf Kanaske vom Forstrevier Bad Ditzenbach. Denn solange sich die Vegetation noch nicht voll entfaltet hat, gelten die Frühblüher als eine wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten.

Lange beglücken die zarten Frühlingsboten die Waldbesucher allerdings nicht: "Je nach Wetter beginnen manche von ihnen bereits im Februar auszutreiben, aber schon im Mai sind viele Frühjahrsblüher verwelkt", weiß Kanaske. Dann haben Bäume und Sträucher neues Laub, und das dichter werdende Blätterdach lässt nur noch vereinzelt Sonnenstrahlen bis zum Waldboden durch.

Auch wenn die langsam wachsende Blütenpracht Lust auf einen Strauß macht, so lohnt es sich nicht die Blumen dafür aus dem Wald zu pflücken: "Die Frühblüher verwelken schnell und das Ausgraben ist verboten", informiert Kanaske. So können sich auch noch weitere Waldbesucher an der frühen Blütenpracht beglücken.

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