Neue Regeln, neues Personal, neue Chancen

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Um Herausforderungen und Aufgaben, die Inklusion im Kreis Göppingen für die Schulen auf Grundlage der neuen gesetzlichen Lage mit sich bringt, ging es beim Schulstammtisch des Göppinger Landtagsabgeordneten und Staatssekretärs Peter Hofelich.

"Im Kreis Göppingen gibt es fürs kommende Schuljahr 133 Neuanmeldungen und 205 Verlängerungsanträge für inklusive Förderung. Insgesamt können wir einen stetigen Zuwachs an Neuanmeldungen verzeichnen", erklärte der Leiter des Schulamts Göppingen, Jörg Hofrichter. Das von der grün-roten Landesregierung beschlossene Schulgesetz bietet - so Hofelich - den Rahmen für inklusive Förderung: "Wir können dadurch die Weichen für individuell angepassten Förderunterricht stellen. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, zwischen inklusivem Förderunterricht an allgemeinbildenden Schulen und sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren wählen zu können."

Im Schulgesetz ist Inklusion als Aufgabe aller Schulen verankert. Das Wahlrecht der betroffenen Eltern wird gestärkt, weil diese selbst entscheiden, welche Schulform die richtige Förderung für ihr Kind bietet. Zudem werden laut Hofelich im Schulsektor neue Stellen geschaffen. Die an allgemeinen Schulen eingesetzten Sonderpädagogen sollen wählen können, ob sie dieser Einrichtung oder einer Sonderschule, dem künftigen Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum, angehören möchten.

Laut Hofrichter werden auch emotionale und soziale Auffälligkeiten von Kindern in den Förderbedarf einbezogen, "wir halten bereits inklusive Settings vor". Zudem könnten Lehrer bei emotionalen-sozialen Störungen auch sonderpädagogische Dienste anfragen, die Eltern und Lehrer beraten.

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