Nachgefragt: Chorjubiläum der Concordia Deggingen

Die Concordia Deggingen feiert 150 Jahre Chorgesang und 40 Jahre Jugendarbeit. Der Vorsitzende Manfred Probost gewährt einen Einblick.

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Manfred Probost, Vorsitzender der Concordia Deggingen  Foto: 

Was erwartet die Besucher bei den zwei großen Veranstaltungen der Concordia heute und morgen?

Chorgesang in allen Facetten: gemischte Chöre, Männerchöre, junge Chöre, Kinder- und Jugendchöre  mit dem jeweils entsprechenden Liedgut von traditionell bis modern. Die „Choristen“ aus Ulm werden das Programm bereichern, und Einlagen anderer Vereine werden den Abend auflockern.

Was bedeutet so ein Jubiläumsjahr  für die Vereinsmitglieder?

Wir bereiteten uns schon länger darauf vor. Natürlich wird es manchmal stressig, aber nach einer gelungenen Veranstaltung freut man sich über das gemeinsam Erreichte. Alle tragen einen Teil zu dem Jubiläumsprogramm bei – das verbindet.

Hat die Concordia, die auf 40 Jahre Jugendarbeit zurückblicken kann, ein Patentrezept, wie man den Sänger-Nachwuchs motivieren kann?

Es gibt kein Patentrezept. Für uns steht und fällt die Sache mit einer qualifizierten Chorleitung. Zudem ist bei uns die Chorleiterin nie allein. Engagierte Jugendbetreuer sind für die jugendpflegerischen Maßnahmen zuständig: Früher waren es die Freizeiten, heute sind es Ausflüge, mal Eis essen oder gesellige Events wie die Nikolausfeier.

Ist so ein großer, lebendiger Verein für andere Vereine im Ort eine Konkurrenz oder ergänzt man sich eher?

Jeder Verein, das ist legitim, arbeitet für seine Ziele. Das Verhältnis der Vereine untereinander ist sehr gut. Wir feiern auch mal alle zusammen – etwa beim Degginger Bänklesfest.

Wie hat die Concordia Sie geprägt?

Sehr nachhaltig, ich bin mit Leib und Seele Sänger und arbeite auch gerne für den Verein. Ein „Leben ohne Gesang“ kann ich mir schwer vorstellen. Wenn es nichts mehr zu hoffen gibt, gibt es immer noch ein Lied.

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