Musicalaufführung begeistert Zuschauer in der Stadthalle

Donnernden Applaus ernteten die 160 Akteure für die Musicalaufführung "Die Schöne und das Biest" zum Jubiläum des Rechberg-Gymnasiums.

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Bella (Pia Grupp) und das Biest (Philipp Sauer) beim Blick in den magischen Spiegel. Für die Musical-Aufführung gab's donnernden Applaus.  Foto: 

"Heute Abend werden Sie sich verzaubern lassen", stimmte Schulleiter Franz Fischer die Gäste in der Stadthalle Donzdorf ein. Und er sollte nicht zu viel versprechen. Das Musical "Die Schöne und das Biest", das rund 160 Mitwirkende zum Jubiläum des Rechberg-Gymnasiums auf die Bühne brachten, ist zauberhaft. In der aufwendigen Produktion erzählen die verschiedenen musischen Gruppen der Schule die märchenhafte Geschichte von der schönen Bella und dem grässlichen, aber doch warmherzigen Biest. "Ein Projekt in dieser Größenordnung hat es so am Rechberg-Gymnasium noch nicht gegeben", sagt Bernhard Thome, Musiklehrer und Leiter von Combo und Unterstufenchor.

Die Idee ein Musicals zum Jubiläum aufzuführen, stamme von der Schulleitung selbst, sagt Thome. Man habe nach einem Stück gesucht, das zu den Schülergruppen passe. Im März wurden die einzelnen Gruppen und Teile des Musicals dann zusammengeführt. "Wir hatten vier gemeinsame Proben", erklärt Regisseur und Leiter der Theater-AGs, Klaus Kraner. Dank einer exakten Vorbereitung wirken die Elemente aufeinander abgestimmt.

Das Spiel auf zwei verschiedenen Bühnen orientiert sich an dem Volksmärchen. Bella (Pia Grupp) ist die Tochter eines verarmten Kaufmanns, der durch die Hilfe des Biests (Philipp Sauer) wieder zu Reichtum kommt. Im Gegenzug soll eine seiner Töchter, Bella, beim Biest im Schloss leben. Schnell erkennt sie, dass das Biest mehr ist als nur ein Monster. Am Ende siegt die Liebe und das Biest verwandelt sich in einen edlen Prinzen.

Das Spiel der Theaterdarsteller wirkt lebendig. Vor allem die liebevoll ausgearbeiteten Nebencharaktere wie Bellas Schwestern machen die Inszenierung besonders. Und auch die Details, beispielsweise die Blicke der verzauberten Möbel lassen den Zauber ebenso wirken wie die gelungene Gesangsdarbietung der Chöre und Solisten. Besonders an den kleinsten Zuschauer zeigte sich die Wirkung des Stücks. Sie bekamen große Augen beim Auftritt der erhabenen Fee (Jasmin Hildebrandt) und zuckten erschreckt zusammen, wenn das Biest tobend und polternd durch das Schloss hetzte. Regisseur Klaus Kraner ist zufrieden. "Mittlerweile sind die Spieler so gut, ich weiß, dass ich mich voll auf meine Truppe verlassen kann." Am Ende gab es stehende Ovationen für die gelungene Leistung aller Akteure.

Im Rahmen der Jubiläumsfeiern gab es am Samstag einen Tag der offenen Tür. Besonders ehemalige Abiturienten nahmen dieses Angebot gerne an und besuchten noch einmal ihr altes Schulgebäude.

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