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"Gesundes Boot" sticht in wilde See

Komm mit in das gesunde Boot" ist ein Gesundheitsförderprogramm der Landesstiftung. Das "gesunde Boot" der J. G.- Fischer-Schule stach nun in See.

BEATE SCHNABL | 0 Meinungen

"Für eine gesunde Entwicklung brauchen Kinder neben einer ausgewogenen Ernährung auch genügend Bewegung. Das Förderprogramm der Landesstiftung Baden-Württemberg "Komm mit in das gesunde Boot", das zunächst für Kindergärten konzipiert worden war, richtet sich nun auch an Grundschulen.

Die J.G. Fischer-Schule in Süßen ist eine der ersten Grundschulen im Kreis, die bei diesem Projekt mitmacht. "Für unsere Schule mit sport- und bewegungserzieherischen Schwerpunkt passt das ideal", erklärt Schulleiter Steffen Lonczig. Fünf Lehrkräfte wurden dafür im Vorfeld fortgebildet. Im Vordergrund der Aktion stehen, Bewegung, gesunde Ernährung und gesunde Freizeitgestaltung ins Bewusstsein der Kinder zu bringen. Ein Ordner mit praxiserprobten Materialien gibt den Lehrern Anregungen für den Unterricht. "Dabei werden gezielt Unterrichtsinhalte aus dem Lehrplan für den Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur aufgegriffen", fügt Lonczig hinzu.

Als Identifikationsfiguren für die Kids dienen die Piratenkinder Finn und Fine. So werden die Jungen und Mädchen auf spielerische Art an einen gesunden Lebensstil herangeführt. Mit einem bunten Mitmach-Nachmittag wurde in die "gesunde Piratenwelt von Finn und Fine" gestartet. Dazu waren die Kinder der Klasse 2b mit ihren Eltern eingeladen. Klassenlehrerin und Konrektorin Brigitte Schumacher hatte eine Art Spielstraße mit insgesamt 22 Stationen ausgearbeitet und vorbereitet. Schulkind und Eltern bildeten ein Team. Es galt, die Aufgaben von acht Stationen zu bewältigen und ein Quiz zu beantworten.

Bevor es allerdings richtig losging, wurde zunächst aus Zeitungspapier ein Piratenhut gebastelt. Dann verteilten sich die Teams auf die einzelnen Stationen, die in den Klassenzimmern und im Treppenhaus aufgebaut waren. Das Wissen rund um eine gesunde Ernährung wurde in Form von Bewegungsspielen oder Rätseln abgefragt. Lebhaft ging es in den Klassenräumen zu, Kinder wie Eltern waren mit Spaß und Eifer bei der Sache. So musste beispielsweise das Piratenschiff "Seegurke" ent- und beladen, ein Piratenslalom durchlaufen und die Piratenflagge aus Obstmotiven gestaltet werden.

Stärkung zwischendurch gab es bei der Inselpiraten-Energie-Tankstelle. Die Mütter hatten für die hungrige Piratenmeute ein Fitness-Buffet mit Fruchtsäften, ungesüßtem Tee, Obstsalat, Vollkornbrötchen und Gemüsemuffins vorbereitet. "Auf diese Weise lernen auch die Eltern das Projekt kennen", erklärte Brigitte Schumacher. Denn auch die Familie soll in das Schulprojekt zum bewussten Gesundheitsverhalten mit einbezogen werden.

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