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Bärenbacher helfen beim Löschen

Ein großer Geräteschuppen, auf den eine Solaranlage montiert ist, hat gestern Morgen im Salacher Teilort Bärenbach gebrannt. Die Polizei schätzt den Schaden an Geräten und Gebäude auf über 200 000 Euro.

DANIEL GRUPP |

Die Dorfgemeinschaft von Bärenbach hat sich gestern bewährt. Denn als in einem Geräteschuppen eines Bauernhofs ein Feuer ausgebrochen war, eilten die Bewohner des Salacher Weilers herbei und halfen den Betroffenen sowie der kleinen Löschgruppe, die in dem Ort stationiert ist. Frauen verlegten Schläuche und holten Maschinen aus dem brennenden Gebäude, beschreibt der Eigentümer der Scheune, Hans-Dieter Nägele, dankbar die Hilfe seiner Nachbarn.

Als dann die Feuerwehr aus Salach anrückte, sei der Löscheinsatz schon gut vorbereitet gewesen, schildert Matthias Schuster. Der Zugführer und Schwiegersohn des Geschädigten hat den Einsatz geleitet. Geholfen haben auch seine beiden Schwäger, Hans-Joachim Nägele, der Leiter der Löschgruppe Bärenbach, Matthias Nägele, der im Rathaus von Böhmenkirch vom Brand auf dem väterlichen Anwesen erfahren hat. Der Bürgermeister der Albgemeinde ist Löschmeister der Salacher Wehr.

Auch die Stützpunktfeuerwehr Eislingen kam mit der Drehleiter und einem Löschzug zu Hilfe. Zudem hat die Führungsgruppe der Feuerwehr Süßen geholfen. Insgesamt waren laut Polizei 57 Männer und Frauen im Einsatz.

Ein Nachbar hatte das Feuer in der mehr als 600 Quadratmeter großen Scheune bemerkt und gegen 9.50 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Salacher brannte es "lichterloh", berichtet Schuster. Vor Ort galt es, den benachbarten ehemaligen Stall zu schützen. Ein Problem war, dass auf beiden Dächern Photovoltaikanlagen sitzen, die verbunden sind. Genau an der Wand, wo das Feuer ausgebrochen ist, befindet sich die Technik der Solaranlage. Womöglich könnte dort die technische Ursache für den Brand zu finden sein, spekulieren Polizei und Feuerwehr. Ein Sachverständiger wird dies untersuchen. Weil die Fotozellen auch während des Brandes weiter Strom produzierten, mussten die Feuerwehrleute beim Löschen besonders vorsichtig sein. Er habe an den Leitungen immer wieder Funken gesehen, berichtet Hans-Joachim Nägele. Vor einer Annäherung mussten erst verschiedene Leitungen gekappt und abisoliert werden. Schließlich besteht bei Solarzellen keine Möglichkeit, einfach per Knopfdruck die Stromproduktion zu stoppen.

Neben dem Gebäude hat das Feuer verschiedene Maschinen des früheren Bauernhofs beschädigt. Wie stark die Solaranlage betroffen ist, war gestern noch offen.

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