Mit Schritttempo in Steinbruch

Abgeschrägte Betonbordsteine an Steinbruch-Zufahrt sollen Lkw auf der Wiesensteiger Straße in Drackenstein bremsen.

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Die Schäden sind nicht zu übersehen: Drackensteins Gemeinderat bei einer Besichtigung der Wiesensteiger Straße.  Foto: 

Sanierung und Verkehrsberuhigung der Wiesensteiger Straße beschäftigen den Gemeinderat Drackenstein schon geraume Zeit. Ingenieur Thomas Bazlen vom Planungsbüro mquadrat hat dem Gremium jetzt Lösungsvorschläge unterbreitet. Um den Lkw-Verkehr zum Steinbruch und die damit verbundene Belastung der Anlieger mit Lärm und Staub zu mildern, rät der Ingenieur, die Zufahrt vom Steinbruch in die Wiesensteiger Straße mit abgeschrägten Betonbordsteinen zu versehen, die nur mit Schrittgeschwindigkeit überfahren werden können. Im weiteren Verlauf der Wiesensteiger Straße sollen die provisorisch aufgestellten „Betonkübel“ entfernt werden. Damit wird nur noch ein Pflanzbeet auf Höhe Gebäude Nummer 7 den Verkehr bremsen.

Die Verkehrsberuhigung soll ergänzend zur bereits in Auftrag gegebenen Erneuerung des Fahrbahnbelags erfolgen. Bazlen rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 60.000 Euro. Ob zusätzliche Maßnahmen notwendig werden, wie etwa der Bau einer Ausweichstelle, will man kurzfristig vor Ort entscheiden.

Bürgermeister Klaus-Dieter Apelt zufolge sollen die Bauarbeiten Mitte September beginnen.  Gleichzeitig wird die Hang­rutschung zwischen Ober- und Unterdrackenstein saniert. Dafür muss die Steige rund acht Wochen lang voll gesperrt werden. „Dadurch haben wir keinen Verkehr zu erwarten und können die Arbeiten zügig von der Firma Gansloser erledigen lassen“, hofft der Bürgermeister.

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