Mit Profis auf dem Beach

Der Traum eines jeden jungen Fußballers: Einmal mit richtigen Profis spielen. Für die D-Jugend des FTSV Kuchen wurde dieser Wunsch jetzt Wirklichkeit.

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Mit Bundesliga-Profis trainiert man nicht alle Tage. Da stellt sich die D-Jugend des FTSV Kuchen gern auf zum Erinnerungsfoto mit den Rostocker Strandfußball-Stars Christoph Thürk (rechts) und Sören Neumann (links).  Foto: 

Fünf Tage lang besuchten die Kuchener Nachwuchsfußballer jetzt den Strandfußball-Verein der "Rostocker Robben", die momentan auf dem zweiten Tabellenplatz der deutschen "Beach Soccer"-Liga stehen.

Am Mittwochmorgen machten sich die Jungs und ihre Betreuer mit zwei Bussen in aller Frühe auf den langen Weg nach Rostock auf, voller Vorfreude auf das, was sie dort erwarten würde. Der "Wettergott" schien es gut mit den Kuchenern zu meinen: Vom Sonnenaufgang bei der Abfahrt bis zur Heimkehr am späten Sonntagnachmittag war die Sonne ständiger Begleiter.

Spieler, Trainer und begleitende Eltern übernachteten in Bungalows auf einem Campingpark in Markgrafenheide. An den Trainingstagen fuhren die Jugend-Kicker mit öffentlichen Bussen und Fähren nach Warnemünde, wo sich das Spielfeld der Rostocker Robben befindet.

Die D-Junioren trainierten unter Anleitung der Spitzenspieler des Bundesliga-Vereins am Warnemünder Strand. Trainer an den ersten beiden Tagen waren die "Robben"-Stürmer Christoph "Krischi" Thürk und Sören "Neumi" Neumann. Die Beach-Profis gaben den begeisterten Jungs viele Tipps, wie sie Zweikampf und Pass-Spiel verbessern können und übten den Schuss, der für die Zuschauer eines Strandfußball-Spiels am spektakulärsten ist: den Fallrückzieher. Es war extrem anstrengend, im Sand anstatt auf dem Rasen zu spielen, was die Begeisterung der D-Junioren aus Kuchen jedoch nicht trübte.

Höhepunkt war das abschließende "Königsspiel", bei dem die Rostocker Bundesligaspieler zusammen mit einigen Eltern und Trainern gegen die jungen Fußballer aus Kuchen antraten. Die Junioren aus Kuchen gewannen das Spiel in einer packenden Partie knapp mit 10:9.

Die Verlierer hatten Pech: Sie "durften" ein Bad in der eiskalten Ostsee nehmen. Am Ende sprangen sogar einige Gewinner mit hinein.

Vom Abenteuer im hohen Norden restlos begeistert fuhr die Mannschaft am Sonntag wieder zurück. Die "Rostocker Robben" haben jetzt sicher einige Fans mehr. . .

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