Mit allen Sinnen unterwegs

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Die Gruppe "60aufwärts - gerne aktiv" von der katholischen Kirchengemeinde Kuchen/Gingen hat kürzlich einen Nachmittag im Erlebniszentrum der Firma Weleda in Schwäbisch Gmünd verbracht. Mit einem erfrischenden Getränk wurden die Senioren im Erlebniszentrum freundlich begrüßt. Bevor es zur Führung durch den Heilpflanzengarten ging, sahen die Teilnehmer einen kurzen Film über die Produktreihe und deren Herstellung.

Weleda ist eine schweizerische Aktiengesellschaft mit einer Niederlassung in Schwäbisch Gmünd. Weltweit hat sie rund 2000 Mitarbeiter in Vollzeit, davon etwa 800 in Deutschland. Als familienfreundlicher Arbeitgeber hat sie wiederholt Auszeichnungen erhalten. So gibt es in Schwäbisch Gmünd beispielsweise einen firmeneigenen Waldorf-Kindergarten. Am Eingang fällt einem gleich ein kleines Birkenwäldchen ins Auge, wo für jedes von einem Mitarbeiter geborenes Kind ein Bäumchen gepflanzt wurde. Das Leitbild "Im Einklang mit Mensch und Natur" gilt seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1921. Anthroposophische Werte und die Idee der Nachhaltigkeit spielen dabei eine große Rolle. Für die anthroposophischen Therapieeinrichtungen leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag auf dem Gebiet der Heil- und Pflegetherapie. Für die Herstellung setzt Weleda ausgewählte Rohstoffe ein, die aus biologisch-dynamischem Anbau oder zertifizierter Wildsammlung stammen.

Nach diesem ausführlichen Vortrag wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen durch den Heilpflanzengarten geführt und konnten mit allen Sinnen einen Eindruck gewinnen von der biologisch-dynamischen Anbauweise. Mehr als 260 verschiedene Heilpflanzen wachsen auf 20 Hektar. Die Senioren erfuhren etwas über die Kompostwirtschaft, den Wert eines Insektenhotels, dass Enten Schneckenfresser sind und von der Nützlichkeit eines Bienenstocks. Man entdeckte bekannte und unbekannte Heilpflanzen, konnte die verschiedenen Düfte einatmen und erfuhr etwas über die Giftigkeit und Heilkraft der verschiedenen Pflanzen.

Zum Abschluss lud die Sonnenterrasse noch zum Verweilen ein, bevor man wieder die Heimfahrt antrat.

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