Leichter Anstieg an Straftaten im vergangenen Jahr

Leichter Anstieg an Straftaten, Rückgang bei Aufklärungsquoten: Das lässt sich aus der Schlierbacher Kriminalstatistik ablesen.

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Vier Einbrüche gab es 2016 in Schlierbach. Mit insgesamt 63 Straftaten ist der Ort im Landesvergleich sehr sicher – trotz eines leichten Anstiegs.  Foto: 

In Schlierbach ist die Zahl krimineller Delikte leicht angestiegen: von 51 Fällen im Jahr 2015 auf 63 im vergangenen Jahr. Dennoch ist der Ort ein ruhiges Pflaster und es lebt sich hier sehr sicher.

Immer mit großem Interesse erwartet wird die Vorstellung der aktuellen Kriminalitäts- und Verkehrsunfallstatistik: Wie haben sich die Fallzahlen im vergangenen Jahr entwickelt? Nun liegen die Zahlen für Schlierbach aus dem Jahr 2016 vor.

Tatsächlich ist im Bereich der polizeilichen Kriminalitätsstatistik ein leichter Anstieg zu beobachten: Waren im Jahr 2015 insgesamt 51 Fälle aktenkundig geworden, waren es im letzten Jahr dann doch 63 Straftaten, die polizeilich bearbeitet wurden. Nach der Statistik waren es hauptsächlich Vermögens- und Fälschungsdelikte, die im Ort begangen wurden. Aber auch vier Einbrüche haben stattgefunden. Die Aufklärungsquote ging allerdings von 62,7 Prozent auf 57,1 Prozent zurück.

Im Vergleich mit den durchschnittlichen Fallzahlen je 100 000 Einwohner wird aber deutlich, dass in Schlierbach selbst sehr wenig passiert ist: Liegt die so genannte Häufigkeitszahl im Landesschnitt bei etwa 6000 Fällen je 100 000 Einwohner, kommt Schlierbach gerade einmal auf eine Häufigkeitszahl von rund 1400 – in Schlierbach lebt es sich also sehr sicher.

Ein unauffälliges Bild zeigt sich auch bei den Verkehrsunfällen. „Leider hatten wir im letzten Jahr einen toten Motorradfahrer auf der Schlierbacher Gemarkung zu beklagen“, sagte Bürgermeister Paul Schmid im Gemeinderat, wo die Statistik jetzt vorgestellt wurde. Daneben wurde bei den insgesamt 67 Unfällen im Ortsgebiet eine weitere Person schwer und vier weitere Menschen wurden leicht verletzt.

„Einen besonderen Unfallschwerpunkt haben wir in Schlierbach nicht“, stellte der Bürgermeister klar. Allerdings zeige sich schon noch eine gewisse Häufung von Unfällen an den Einmündungen zur B297, wobei ein früherer Unfallschwerpunkt offensichtlich entschärft werden konnte. „Seit die Ampel an der Einmündung der Auchtertstraße in die B297 steht, fällt diese Einmündung nicht mehr negativ auf.“

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