Lange Tafel gegen die Altersarmut

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Den Tag der menschenwürdigen Arbeit am Samstag, 7. Oktober, nimmt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und das Netzwerk Arbeitswelt zum Anlass, um mit einer Einladung an alle Interessierten zum Mittagessen ab 11 Uhr mitten auf dem Marktplatz in Göppingen auf die wachsende Altersarmut hin zu weisen und mit den neu gewählten Bundestagsabgeordneten darüber ins Gespräch kommen.

Kurz nach den Bundestagswahlen, so die Pressemitteilung der Organisatoren, seien die Würfel gefallen und es sei klar, welche Parteien im neuen Parlament in Berlin vertreten sein werden. Wie die wachsende Zahl von Menschen in Altersarmut eingedämmt werden könne, sei weiterhin noch nicht geklärt. KAB-Sekretär Ákos Csernai-Weimer betont: „Egal was passiert, jetzt löffeln wir Wählerinnen und Wähler die Suppe aus.“

Eingeladen sind zu dem kostenlosen Mittagessen alle Interessierte, vor allem auch betroffene Menschen. „Immer mehr Menschen droht in Zukunft Altersarmut. Als Bewegung für soziale Gerechtigkeit wollen wir die Politik mitgestalten, damit sie dem Menschen dient“, erklärt Csernai-Weimer. Die KAB fordere mehr Solidarität in der gesetzlichen Rentenversicherung. „Durch die Einführung einer Sockelrente und den Ausbau der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung in die alle einzahlen, kann Altersarmut verhindert werden“, unterstreicht Csernai-Weimer. Im Jahr 2036 könnten 20 Prozent der Rentner armutsgefährdet sein.

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