Lachprogramm zum Mitweinen

Lachen stand auf dem Programm und die Medizin dafür waren Stefan Mross und Hansy Vogt. Die "Apotheke", in der die Medizin verteilt wurde, war das Uditorium in Uhingen am Samstagabend.

|
Stefan Mross (l.) und Hansy Vogt brachten im Uditorium als Opa Mross und Frau Wäber eine harmonische Show auf die Bühne.  Foto: 

Kaum standen Stefan Mross und Hansy Vogt auf der Bühne des Uditoriums - es war noch kein einziger Wortfetzen gefallen - war bei gut 450 Besuchern Lachen angesagt. Allein das Aussehen der buckligen, auf einer Mischung aus O- und X-Beinen daher kommenden Schwarzwälderin Frau Wäber sorgte für Lacher. Gleich auch bei dem Urbayer, der selbst bei größter Anstrengung hochdeutsch zu sprechen, seine bayerische Herkunft nicht verleugnen kann.

Jeder für sich ist gut und ein Unikum. Beide zusammen aber auf der Bühne sind eine Rarität in der Unterhaltungsszene. Sie harmonieren und passen zusammen und leben in großen Teilen bei ihrem Auftritt von der Improvisation. Sie schmeißen sich den Ball so geschickt zu, dass selbst wenn einer mal eine Textpassage vergessen hat, das Publikum es garantiert mitbekommt und genau aus diesem Effekt der nächste große Lacher geboren wird. So kommt es dann auch, dass nicht nur das Publikum vor lauter Lachen zum Weinen gebracht wird. Sowohl bei Stefan Mross als auch bei Hansy Vogt öffnete sich das eine oder andere Mal die Tränendrüse.

Abgesehen von den Auftritten während der "Immer wieder sonntags"-Saison in Rust gab es ein solches Gastspiel von Opa Mross und Frau Wäber bisher noch nicht. Es war für die Künstler die Premiere ihres zweistündigen Lachprogramms. Im ersten Teil war es das klassische Zusammenspiel vom alten, zittrigen Opa Mross und der formbetonten, kurvenreichen und sprachgewandten Frau Wäber mit ihrer markanten weiblichen Stimme. Allein schon diese über die lange Dauer des Auftritts zu behalten, ist sicherlich eine Kunst. Aus örtlichen Gegebenheiten machte Frau Wäber geschickte Wortspielereien und originelle Witze. So ging sie zum Beispiel, weil Uhingen zu teuer fürs Einkaufen ist, nach Sparwiesen. Über die vielleicht bevorstehende Hochzeit von Helene Fischer und Florian Silbereisen wurde gealbert und der neue Familienname "Silberfischer" entstand und wenn danach mal Helene Fischer erschlagen wird, dann sicher von einem "Silbereisen".

Nach einer Pause blieb Frau Wäber ihrer Rolle treu. Aus Opa Mross wurde für kurze Zeit "Doktor Mross aus der Schwarzwaldklinik von Hinterlaken" oder "der Bulle Mross aus Rust". Zum Finale zeigten sich beide Künstler wie sie wirklich sind. Beide demonstrierten ihr Können als Sänger und im Duett mit dem Hit "Ein Stern, der deinen Namen trägt" und mit den 450 Uhinger Besuchern als Backround-Chor ging es ab von der Bühne.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Frischzellenkur für Notare

Am 1. Januar tritt die Notariatsreform in Kraft: Für Bürger ändert sich einiges. Die Grundbücher werden nun zentral in Ulm verwaltet. weiter lesen