Kunterbunter Narrenzug im Anmarsch

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Beim großen Fasnetsumzug in Wäschenbeuren gibt es am Samstag sicher auch wieder schaurig-schöne Ansichten zu bewundern.  Foto: 

Der Höhepunkt der Beuremer Fastnacht wird gleichsam ein Stelldichein hiesiger und überregionaler Narren aller Art sein. 1900 auswärtige und 300 einheimische Maskenträger und Guggenmusiker haben sich angesagt und wollen in 66 Gruppen lautstark und fröhlich durch die Straßen ziehen.

Um den Zuschauern den bestmöglichen Service zu bieten, verteilen die Organisatoren eigens die Umzugsfolge, damit die jeweiligen Gruppen, die an einem vorbeiziehen, identifiziert werden können, flankiert von entsprechenden Durchsagen. Da eine derartige Großveranstaltung mit Kosten verbunden ist, wird pro Gast ein Unkostenbeitrag von 2,50 Euro erhoben. Dafür erhält jeder zahlende Zuschauer erstmals einen Beuremer Fasnets-Button. Der närrische Zug durch die Gemeinde beginnt in der Schillerstraße und geht über die Siedlungstraße, Bahnhofstraße, Oberdorfstraße, Marktplatz, Schule bis zur Bürenhalle. Zuvor nehmen die einzelnen Fasnetsgruppen in dem Bereich Schillerstraße – Uhlandstraße – Hölderlinstraße – Mozartstraße – Schwab­straße – Goethestraße Aufstellung. In diesem Zusammenhang werden Autofahrer gebeten, in diesen beiden Bereichen am Samstag zwischen 12 und 20 Uhr nicht zu parken.

Um nicht darben zu müssen, gibt es reichlich Möglichkeiten, sich mit Speis’ und Trank zu versorgen. Der Pavillon am Marktplatz, gegenüber dem Rathaus und die Bürenhalle wird durch den Brauchtumsverein bewirtet, während die Feuerwehr im Feuerwehrhaus auftischt. Auf dem Schulparkplatz harrt das Guggazelt der Gäste für die anschließende „Kultparty“.

Um eine Fete ohne Reue zu gewährleisten, gilt auch heuer wieder das eigens von Gemeinde, Polizei und Fasnetsvereinen entwickelte Sicherheitskonzept, das unter anderem eine hohe Präsenz von Polizei und Security-Personal neben Einlasskontrollen beim abgesperrten Festgelände vorsieht. Dorthin dürfen keine Alkoholika mitgebracht werden, darüberhinaus verzichtet man in Bäckereien und im Staufers-Markt freiwillig auf den Verkauf alkoholischer Getränke.

Nach den Erfahrungen der Vergangenheit gibt es auch einige Neuerungen: „In die Partymeile kommt keiner mit einem Rucksack rein“, kündigt Bürgermeister Karl Vesenmaier an. „Während der Veranstaltung werden Patrouillen unterwegs sein.“ Es ist vor allem die „Megaparty“ im Anschluss an den Umzug, „die uns in Vergangenheit viele Sorgen bereitet hat“. Alkoholmissbrauch, Gewalt und Verletzungen etwa durch herumliegende Scherben sollen durch diese Maßnahmen tunlichst vermieden werden: „Die Fasnet hat es nicht verdient, in Verruf zu kommen.“

Deshalb kommen beim Getränkeverkauf Plastikbehältnisse zum Einsatz, bereits von 13 Uhr an ist ein professioneller Security-­Dienst zugange. Das Sperrgelände wird heuer heller ausgeleuchtet und erstmals steht ein Toilettenwagen auf dem Schulparkplatz anstatt der bisherigen Dixie-Boxen, was „für mehr Niveau“ auf dem Klo sorgen soll. Auf mobile WCs wird dennoch nicht verzichtet: Sie stehen in der Ringstraße, in der Pfarrer-Fiderer-Straße, bei der alten Post, am Marktplatz, beim Bahnhofkindergarten, im Gewerbegebiet und im gesamten Aufstellungsbereich. Darüberhinaus stehen Toiletten in der Bürenhalle zu Verfügung.

Verkehr Die Ortsdurchfahrt Wäschenbeuren wird wegen des Umzuges am Samstag, 25. Februar, von 13 bis 16 Uhr gesperrt. Hierdurch kommt es auch zu Einschränkungen im Linienbusverkehr in Wäschenbeuren und Maitis. So entfallen die Fahrten in Richtung Göppingen um 13.11 Uhr, 14.10 Uhr, 14.51 Uhr in Wäschenbeuren (Ortsmitte) und um 14.46 Uhr in Maitis über Wäschenbeuren. Als Alternativen stehen die Busse um 16.41 Uhr ab Wäschenbeuren Marktplatz bzw. um 14.11 und 14.45 Uhr ab Wäschenbeuren Wiesental sowie um 14.44 (Sonderfahrt) ab Maitis über Hohenstaufen zur Verfügung. Die Busse um 13.45 Uhr und 14.20 Uhr ab Göppingen ZOB nach Wäschenbeuren/Maitis fahren nur bis Wäschenbeuren, Haltestelle Wiesental. Der Bus um 13.30 Uhr ab Schwäbisch Gmünd fährt nur bis Wäschenbeuren, Haltestelle Wäscherhofstraße. Die Haltestelle Schulparkplatz wird bereits ab heute nicht mehr angefahren.

Hilfe Für alle Fälle hat das Deutsche Rote Kreuz eine Erste-Hilfe-Station gegenüber der Kreissparkasse eingerichtet, es sind auch  Helfer entlang der Umzugsstrecke im Einsatz. Medizinische Hilfe kann auch per Handy angefordert werden: 0160 90 52 95 26 (bis 16 Uhr), 0176 47 21 38 55 (ab 16 Uhr).

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