Krettenhof-Weg bleibt bei Schnee und Eis zu

Auch im kommenden Winter wird der beliebte Schleichweg zwischen Bartenbach und Birenbach über den Krettenhof bei Schnee und Eis gesperrt.

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Eine richtige Entlastungsstrecke für die B 297 soll der Krettenhof-Weg bis auf weiteres nicht werden. Bei Schnee und Eis ist die Krettenhof-Verbindung allerdings zu .  Foto: 

Der nächste Winter kommt bestimmt. Solange er ohne Schnee und Eis vor Ort ist, bleibt für die Autofahrer, die von Göppingen Richtung Schurwald unterwegs sind, alles beim Alten: Entweder direkt über die B 297 oder über den beliebten Krettenhof-Schleichweg den stauträchtigen Kreisel in Rechberghausen umgehen und erst in Birenbach auf die B 297 fahren. Bei Schnee und Eis ist die Krettenhof-Verbindung allerdings zu, und das bleibt auch im kommenden Winter so. „Das Vorgehen hat sich in den letzten Jahren bewährt“, heißt es dazu im Göppinger Rathaus.

Die Sperrung hat technische Gründe, die Straße zwischen Bartenbach und dem namensgebenden Krettenhof ist an einigen Stellen zu schmal für Räumfahrzeuge. Und selbst dort, wo sie breit genug ist, gibt es Probleme, weiß Jörg-Michael Wienecke, Amtsleiter Mobilität und Infrastruktur im Landratsamt: „Die Fahrbahndecke ist gewölbt. Oben ist die Decke am höchsten, dann fällt sie nach links und rechts ab. Wenn wir ein Räumfahrzeug darüber schicken, ist die Spitze geräumt, ansonsten haben sie immer noch eine schöne, weiße Straße.“ Bringt also nichts. „Und Zusalzen geht auch nicht.“ Also bleibt die Straße bei Schnee und Eis im Winter zu. Solange es keinen Ausbau mit einer Verbreiterung der Straße gibt, bleibt das auch so, ist sich Wienecke sicher.

Eine richtige Entlastungsstrecke für die B 297 soll der Krettenhof-Weg bis auf weiteres nicht werden. Eine Anfang des Jahres im Rathaus angedachte Höherstufung der Gemeindeverbindungsstraße in eine Kreisstraße ist vom Tisch.

Die Stadt Göppingen, die für die Krettenhof-Strecke zuständig ist, will den Weg im kommenden Jahr aber teilweise sanieren. Wer dort öfter unterwegs ist, weiß, dass es in einigen besonders holprigen Abschnitten auch nötig ist. „Diese Sanierung ist Teil des sanften Ausbaus“, sagt Dejan Birk-Mrkaja, stellvertretender Pressesprecher der Stadt. Mit dem „sanften Ausbau“ soll es möglich werden, die Straße auch bei Schnee und Eis offen halten zu können.

Wann der Ausbau komplett abgeschlossen ist, ist aber unklar. Allerdings sollen die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Stundenkilometer und die Beschränkung auf Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht auch nach dem Ausbau bestehen bleiben. Darüber hinaus ist der Umbau der Einmündung des Krettenhof-Weges auf die K 1407 in der Nähe des Bartenbacher Sportplatzes nach wie vor in Planung. Hier soll der Krettenhof-Weg genau gegenüber der Lenglinggasse auf die Kreisstraße treffen. So wird die Verbindung zur L 1075, der Hohenstaufen-Straße, schneller und attraktiver. Dadurch könnte die Ortsdurchfahrt Bartenbach entlastet werden, hoffen die Planer.

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