Kokainschmuggel: Mittwoch beginnen Stafverfahren

Im März haben Zollbeamte bei Kontrollen auf der Autbahnraststätte in Gruibingen ein Ehepaar und einen 35-Jährigen mit Kokain erwischt. Heute müssen sie sich vor dem Landgericht Ulm dafür verantworten.

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Am 11. und 12. März haben Zollbeamte auf der Autobahnraststätte bei Gruibingen zwei Fernbusse kontrolliert – und wurden auch prompt fündig: Am Freitag, 11. März, fanden die Beamten bei einem Ehepaar, das auf der Rückreise von Amsterdam nach Innsbruck war, insgesamt 180 Gramm Kokain. Der 52-jährige Ehemann und seine 42 Jahre alte Ehefrau hatten die Drogen im Körper versteckt. Einen Tag später fanden die Beamten auf der Toilette eines Fernbusses von Amsterdam nach München 446 Gramm Kokain. Zeugen zufolge soll ein 35-Jähriger die Drogen auf der Toilette versteckt haben. Der Mann bestreitet das allerdings. Gegen das Ehepaar und den 35-Jährigen, die seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft sind, beginnen heute jeweils um 8.30 Uhr die Strafverfahren vor der 2. und 3. Großen Strafkammer des Landgerichts Ulm. Die Staatsanwaltschaft wirft den Beklagten unerlaubte Einfuhr und Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor.

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