Kinderhaus ist dem Zeitplan voraus

Sieben Wochen früher als ursprünglich geplant konnte jetzt auf der Baustelle für das neue Süßener Kinderhaus das Richtfest gefeiert werden.

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Süßen hat Richtfest beim künftigen Kinderhaus gefeiert. Foto: Dierk Böttcher

Ein Richtfest, sagte Süßens Bürgermeister Marc Kersting, sei stets eine gute Gelegenheit, um bei einem Gebäudeneubau eine Zwischenbilanz zu ziehen. Er erinnerte daran, dass die Baugenehmigung Anfang November 2011 eingegangen war und dass der offizielle Baubeginn am 16. März dieses Jahres erfolgen konnte. Inzwischenseien die Rohbauarbeiten abgeschlossen und man habe mit der Rohmontage für die Lüftung begonnen. Da bereits fast alle Vergaben getätigt seien, werde man den Kostenrahmen von maximal 2,82 Millionen Euro einhalten können.

Die Stadt erhält nach Angaben Kerstings Zuschüsse in Höhe von 460 000 Euro aus dem Ausgleichsstock sowie 240 000 Euro aus dem Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung. Noch nicht entschieden sei über einen Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm Klimaschutz-Plus, doch hier zeigte sich der Rathauschef recht optimistisch. Da man mit dem Baufortschritt"sieben Wochen vor der Zeit" liege, werde die neue Einrichtung voraussichtlich schon im Februar 2013 in Betrieb gehen können. Dann werden knapp 100 Kinder ihr neues Domizil mit Leben erfüllen, neben zwei Regelgruppen und zwei altersgemischten Gruppen für Zwei- bis Sechsjährige sei auch eine Krippengruppe für ein- bis dreijährige Kinder vorgesehen. Man habe also"ganz flexible Betreuungsmodelle" entwickelt, und das Ganze sei ein"tolles und herausforderndes Projekt". Um den Richtspruch von Alwin Hagmann, Geschäftsführer des gleichnamigen Zimmereibetriebs aus Bad Überkingen-Hausen, optisch verfolgen zu können, mussten die Anwesenden den Kopf in den Nacken legen und das Flachdach des Kinderhauses ins Visier nehmen. Am Ende trank Hagmann den symbolischen Schluck Rotwein und zerschmetterte das Glas auf dem Boden. Nach einem Grußwort von Architekt Peter Welz erteilten Dekan Dietmar Hermann und der evangelische Pfarrer Alfred K. Ehmann dem Kinderhaus den kirchlichen Segen. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete ein großer Auftritt der ganz Kleinen: Kinder aus dem Kindergarten Stiegelwiesen, teilweise ausgestattet mit gelben Schutzhelmen, hatten mit ihren Erzieherinnen zwei Lieder einstudiert. Ein gemütliches Beisammensein schloss sich an.

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