Keine Standorte am Albtrauf Heiningen und Eschenbach zu Windkraft

Zwei Flurstücke am Heininger Berg: Das sind die einzigen Vorschläge für Windkraft, die aus den Gemeinden Heiningen und Eschenbach kommen.

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Erübrigt hat sich die Notwendigkeit, dass die Verbandsgemeinden Heiningen und Eschenbach ihre Windkraftstandorte miteinander abstimmen, weil die mit Abstandsflächen ins jeweilige Nachbargebiet hineinragen könnten. Eschenbach meldet keinen einzigen Windkraftstandort nach Stuttgart, will im Gegenteilverhindern, dass die Region ein Vorranggebiet am Kuhnberg ausweist. Heiningen sieht sich nach aktuellem Stand nicht tangiert von einem möglichen Vorranggebiet am Fuchseck, will aber seinerseits Flächen ins Verfahren bringen: zwei Flurstücke am Hangrücken Richtung Jebenhausen. Das wären allerdings Windkraftstandorte mit Schwellenwert. Sie lägen knapp an der Schwelle von 5,3 Metern pro Sekunde, die als wirtschaftlich interessant gelten. Bürgermeister Norbert Aufrecht ist sich dessen bewusst. Er nennt den Standort weniger ertragreich, aber für die Zukunft interessant. Die Windkrafttechnik könne ja effizienter werden. Es handelt sich um gemeindeeigene Grundstücke.

Was weder Heiningen noch Eschenbach wollen: weithin sichtbare Windräder am Albtrauf beim Fuchseck. Die Heininger Markung ragt noch mit Steillagen in die ertragreiche Windzone. Aufrecht kann sich allerdings nicht vorstellen, dass dort Windräder platziert werden können und ist auch beruhigt, dass ein aktueller Plan nur die Hochfläche als Vorranggebiet anvisiere.Heiningen wie Eschenbach befürworten dieses Gebiet grundsätzlich, wenn es denn so weit von der Traufkante abgerückt werde, dass"die markante Landmarke unseres Hausbergs Fuchseck optisch keinesfalls beeinträchtigt wird", wie es in der Eschenbacher Stellungnahme heißt.

Was aus dem Eschenbacher Einspruch gegen ein Vorranggebiet Kuhnberg wird, muss sich zeigen. Die Region will das Verfahren zur Ausweisung eröffnen und die Einwände näher ergründen - speziell das Vogelvorkommen in diesem Natura-2000-Vogeschutzgebiet. Wenn alles auf dem Tisch liege, werde abgewogen, sagt Region-Sprecherin Dorothee Lang.

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