Zeltlager auf der Kuchalb: Viel Teamgeist unter Jugendfeuerwehren

Beim Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr auf der Kuchalb erleben knapp 200 Kinder und Jugendliche neun Tage lang Spiel, Sport und Spaß.

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    Sport und Spaß erleben die Nachwuchsfeuerwehrleute im Zeltlager auf der Kuchalb. Foto: 
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    Fast Jugendliche waren im Zeltlager. Foto: 
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Die Zeltstadt auf der Albhochfläche bei Kuchalb ist weithin sichtbar. 28 Mannschaftszelte, Küchen- und Versorgungszelt reihen sich aneinander auf der Wiese, die ein Kuchalber Bauer für die Dauer des Ferienlagers der Jugendfeuerwehren des Kreises zur Verfügung stellt. „Freies Spiel“ ist an diesem Nachmittag angesagt. So sieht man manche Nachwuchslöschkräfte Indiaka spielen und andere kicken. Ein paar Jugendliche zimmern eine Torwand, andere sind mit dem Bau einer Riesenmurmelbahn für Tennisbälle beschäftigt.

„Achtung! Die Lagerbücherei hat noch 15 Minuten geöffnet“, hallt es in diesem Moment aus dem Lautsprecher. Es ist für viel Abwechslung für die zehn- bis 17-Jährigen gesorgt, die hier neun spannende Tage erleben. Denn Nachtwanderung, Lagerolympiade, Geländespiel und Disco stehen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch in der Wilhelma und im Donzdorfer Freibad.

196 Kinder und Jugendliche mit 81 Betreuern aus 19 Jugendfeuerwehren des Kreises bevölkern die Zeltstadt. Auch Jugendliche aus Neusalza-Spremberg und dem Schweizerischen Zug sind angereist. „Dreißig Teilnehmer mehr als vor zwei Jahren haben wir dieses Mal“, freut sich Jugendfeuerwehrwart Wolfgang Crestani.

Alle zwei Jahre findet das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr statt. Crestani und sein Stellvertreter Bernd Bühler leiten zusammen mit Timm Vesenmaier das Lager. Letzterer ist für die Organisation der Ferienfreizeit verantwortlich. Sämtliche Lebensmittel werden in Kühlwagen angeliefert und in die im Lager bereitgestellten Kühlcontainern verstaut. „60 Liter Milch, 450 Wecken, neun Kilogramm Wurst, acht Kilogramm Käse, 2,5 Kilogramm Butter und 3,5 Liter Marmelade werden ­allein beim Frühstück verzehrt“, zählt Vesenmaier auf. Ein achtköpfiges Küchenteam sorgt dafür, dass die Lagerbewohner genügend zum Essen erhalten.

„Die Kinder und Jugendlichen erleben hier Kameradschaft, Teamgeist – und ein Leben ohne Handy“, meint Wolfgang Crestani mit einem Schmunzeln, „denn Strom gibt es hier oben keinen.“ Zum Leben ohne Mobilgeräte kommt das Lagerleben mit seinen eigenen Regeln hinzu. „Ab 23 Uhr ist Nachtruhe, um 7.30 Uhr wird geweckt“, erzählt Crestani. Hinzu kommen Lagerfahne hissen und Lagerfeuer entzünden als obligatorische Rituale. Auch die Betreuer sind begeistert bei der Sache. Alle bringen sich ehrenamtlich ein und opfern dafür Urlaubstage.

Kinder und Jugendliche sind zum Zeltlager der Feuerwehren des Kreises auf die Kuchalb gekommen und haben dort übernachtet.

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