Kahlensteiner Höhlenverein macht in der Laierhöhle weiter

Die Forschung und Vermessung in der Laierhöhle bei Weiler ging auch 2014 auf Hochtouren weiter. Endlich konnte der "Canyon", der tiefste Teil des Höhlenteils "Geheimer Abgrund" vermessen werden.

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Die Laierhöhle bei Weiler, immer noch eine der tiefsten Höhlen der Alb, war eines der wichtigsten Themen bei der Hauptversammlung des Kahlensteiner Höhlenvereins (KHV) Bad Überkingen. Die Forscher hatten sich im Mühlenraum der Oberen Roggenmühle zusammengefunden, Vorsitzender Dieter Domke begann mit einem Jahresrückblick.

In der Laierhöhle wurde der tiefste Teil des "Geheimen Abgrunds", der"Canyon" vermessen. Rund 114 Meter unter der Albhochfläche befindet sich ein gigantisches Spaltensystem mit bizarr korrodierten Wänden, honiggelben Kalzitkristallen und schneeweißem Knöpfchensinter. Am Grund der klammartig gewundenen Hauptkluft fließt ein kleines Rinnsal auf unberührtem Lehmboden.

Gemeinsame Veranstaltungen und Wanderungen zusammen mit passiven Mitgliedern, beispielsweise durch die Wutach- und Gauchachschlucht, prägten das Vereinsleben. Im Sommer ging es im Rahmen des Schülerferienprogramms mit Kindern in die Kahlensteinhöhle, anschließend wurde gegrillt.

Dieter Domke berichtete auch wieder über Vandalismus an den vom KHV aufgestellten und regelmäßig gewarteten Ruhebänken am Kahlenstein und bei Türkheim. In der Brunnensteighöhle, der Gustav-Jakobshöhle und im Mordloch zugange hinterließen Zerstörer ihr Werk. So wurde Bauschaum gespickt mit Glasscherben eingeklebt, Graffiti, Glasscherben und Müll hinterlassen.

Weitere Berichte folgten von Schriftführer Dr. Marcel Strasser und Gerätewart Gerd Hettich. Letzterer erwähnte die Renovierung der Hütte in Weiler. Kassier Willy Müller wurde von den Kassenprüfern Hermann Sauter und Achim Lichtmann für seine Arbeit gelobt.

Bei den Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Acht Mitglieder wurden geehrt: für zehnjährige Treue zum Verein Renate Sauter, Jürgen Graf, und Andreas Look, für 15 Jahre Marcel Strasser, und für stolze 25 Jahre Bernd Feile, Hartmut Kmitta, Martina Kübler und Rainer Weber.

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