Jazz-Klänge locken viele Besucher

Über 120 Gäste genossen am Sonntagabend in schöner Atmosphäre ein Jazz-Konzert vom Feinsten mit den "Groovin Voices" im Lautersteiner Freibad. So feierte die Stadt den 80. Geburtstag ihres Freibads.

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Die "Groovin Voices" traten am Sonntagabend auf dem Gelände des Lautersteiner Freibades auf, das seinen 80. Geburtstag feierte. Foto: Nadja Kienle

Mit einem tollen Jazz-Abend lockte die Stadt Lauterstein am Sonntagabend etliche große und kleine Besucher auf das Gelände des Freibads im Stadtteil Weißenstein. "Anlässlich des 80. Geburtstags unseres Freibads möchten wir unser schönes Sport- und Wellness-Kleinod einmal anders präsentieren", erklärte Bürgermeister Michael Lenz den Gästen, die sich schon auf das angekündigte Jazz-Erlebnis mit den "Groovin Voices" freuten. Vor dem Konzertbeginn herrschte jedoch noch hektische Betriebsamkeit: Neben dem letzten Feinschliff für die Technik und die Beleuchtung, wurden eilig noch Notenblätter sortiert und die vier Sängerinnen des Ensembles probten noch einmal mit Jazzpianist Chris Geisler, Bassist Peter Funk und Schlagzeuger Stefan Funk einzelne Musiktitel.

Margot Kroner aus Waiblingen erfüllte sich vor fünf Jahren mit der Gründung von "Groovin Voices" einen großen Traum: Bei einem entsprechenden Kurs habe sie "richtig Blut geleckt", was den Vocal-Jazz anbelangt, erzählte die einstige Musiklehrerin schmunzelnd, die bereits in früheren Jahren mehrere Chöre gegründet und geleitet hat. "Das Besondere beim Vocal-Jazz ist, dass die jeweiligen Stimmen ganz dicht nebeneinander liegen", sagte die Sängerin. Sie betonte, dass oftmals nur eine halbe Tonhöhe Unterschied bestünde.

"Es macht einfach Spaß, Jazz in verschiedenen Formationen zu singen", bestätigte Chormitglied Gerda Engelfried aus Esslingen, die - ebenso wie Carolin Weiß aus Heiningen und Elke Lang aus Weißenstein - über eine professionell ausgebildete Stimme verfügt und mit der Musik verwurzelt ist.

Die vier Sängerinnen begeisterten die Konzertbesucher mit den von Margot Kroner ausgetüftelten Arrangements klassischer Jazztitel, wie "Route 66", "Fly me to the moon" oder "Summertime". Einige der Arrangements erklangen sogar fünfstimmig, denn bei einigen der 16 Musiktitel wurden die Sängerinnen von dem Musikstudenten Philipp Lang unterstützt. Der Sohn von Elke Lang ergänzte die vier Frauen stimmlich perfekt. Die drei Musiker Chris Geisler, Peter und Stefan Funk begleiteten den Jazz-Chor nicht nur instrumental, sondern zogen Jung und Alt zudem mit ihrem Repertoire an Jazz-Standards wie "Round midnight" oder "Days of wine and roses" in ihren Bann.

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