Initiative Wirtschaft 4.0: Unternehmen vor Ort sind gefordert

Die CDU-Landtagsabgeord­ne­te Nicole Razavi appel­liert an die Unternehmen in der Region, die Digitali­sier­ungs­­prämie zu nutzen.

|
Nicole Razavi: Chance, um führende Inno­­vationsregion zu bleiben.  Foto: 

„Jetzt sind die Unternehmen vor Ort und auch im Landkreis Göppingen gefordert, um die Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg der Landesregierung mit Leben zu füllen“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. Hinter dem Begriff Wirtschaft 4.0 verbirgt sich die Digitalisierung und Vernetzung aller Branchen. Die Initiative geht von mehr als 20 Partnerorganisationen aus Unternehmen, Kammern und Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik aus.

Mit der nun ausgelobten Digitalisierungsprämie für kleinere mittelständische Unternehmen sowie mit weiteren Projekten schaffe man  für die Unternehmen im Land ein umfassendes Förderangebot zur Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben, erlärt Razavi in einer Pressemitteilung.  „Ich ermuntere daher ausdrücklich Unternehmen, Kommunen, Kammern, Forschungseinrichtungen und alle angesprochenen Zielgruppen, davon Gebrauch zu machen“, appelliert Razavi.

Kleine und mittelständische Unternehmen mit maximal 100 Beschäftigten sollen auf möglichst unbürokratische Weise bei konkreten Umsetzungsschritten der Digitalisierung im Unternehmen unterstützt werden. Konkret gefördert mit bis zu 10 000 Euro werden Anschaffungen von Hard- und Software für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Betriebsprozessen sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit.

„Viele Unternehmen im Land haben die Bedeutung der Digitalisierung erkannt. Wir müssen den Betrieben aber auch bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen unter die Arme greifen“, erläutert Razavi: „ Hier setzt die Digitalisierungsprämie an.“

Weitere Maßnahmen der Initiative Wirtschaft 4.0  seien die Schaffung von regionalen Digitalisierungszentren („Digital Hubs“), der Innovationsgutschein „Hightech Digital“, ein Ideenwettbewerb zur Förderung des Technologie- und Wissenstransfers sowie die Einrichtung des Internetportals www.wirtschaft-digital-bw.de, das auch über Fördermöglichkeiten informiere.

„Wenn die Digitalisierung in der gesamten Fläche des Landes vorankommt und gerade auch der Mittelstand die Chancen der Digitalisierung für sich nutzt, werden wir auch in Zukunft die führende Innovationsregion Europas bleiben“, betont Razavi.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Täter von Eislingen entschuldigt sich in Abschiedsbrief

Drei Tote in Eislinger Tiefgarage: Der mutmaßliche Täter hat seiner Noch-Ehefrau und deren Freund mit einem Küchenmesser die Kehle durchgeschnitten und sich offenbar durch einen Kopfschuss selbst getötet. Er entschuldigt sich für die Tat in einem Abschiedsbrief. weiter lesen