In Rechberghausen darf Feuerwerk nur an Silvester gezündet werden

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In Rechberghausen soll es weiterhin kein privates Feuerwerk außerhalb der offiziellen Silvesterzeit vom 31. Dezember bis zum 1. Januar geben. Da waren sich die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung einig.

Rechberghausen wollte sich mit der Klärung dieser Frage auch positionieren. Denn einerseits gibt es immer mehr Gemeinden im Landkreis, die generell keine Ausnahmen zulassen, hingegen gibt es andere Kommunen, die nach einem Kriterienkatalog wie bei bestimmten runden Geburtstagen oder Hochzeiten durchaus Ausnahmen genehmigen.

Keine Ausnahmen

In Rechberghausen waren in den vergangenen Jahren wegen der zunehmenden Zahl von Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten keine Ausnahmen genehmigt worden. Damit sollten einerseits die Einwohner geschützt werden, andererseits gelte es bei den Anfragen die steigende Feinstaubbelastung, die denkmalgeschützten Gebäude und bei gegebenenfalls längeren Trockenperioden die damit verbundene erhöhte Brandgefahren zu berücksichtigen.

Für Bürgermeisterin Claudia Dörner war vorstellbar, Ausnahmegenehmigungen zu erteilen, wenn der Antragsteller im Ort wohnt, es sich um runde Geburtstage oder Hochzeitsfeierlichkeiten handelt.

Aber sie hatte eine ziemlich geschlossene Front der Gemeinderäte gegen sich: „Für mich reicht das an Silvester. Es wird genug geschossen“, erklärte Ute Thiel (CDU) kategorisch.

Markus Malcher (UB) gestand zwar: „Ich find‘ Feuerwerk schön, und ich schau es mir gern an. Aber es muss zur Jahreszeit passen.“ Und Martina Zeller-Mühleis (Grüne) war bisher gar nicht bewusst, dass die Gemeinde in der Vergangenheit keine Genehmigungen erteilt hatte. Und so wird es auch in Zukunft bleiben. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat dafür aus: „Geknallt wird nur in der Silvesterzeit!“

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