I fahr nemme nach New York

Die siebenköpfige Band "Landtechnik Hägele" hat am Vatertag in der Roggenmühle schwäbischen Rock, Pop- und Country-Coversongs gespielt.

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Unterhielten ihre Gäste im Vatertags-Zelt der Roggenmühle mit Rock, Pop und Country: die Musiker der Formation "Landtechnik Hägele". Foto: pjm

Mit zahlreichen Coversongs von Musikgrößen wie Alan Jackson, John Denver, Tony Christie, Bellamy Brothers, Spider Murphy Gang, Johnny Cash, aber auch Udo Jürgens unterhielt die schwäbische Band "Landtechnik Hägele" am Vatertag in der Eybacher Roggenmühle die Gäste. Am frühen Nachmittag bereits bestens unterhalten vom Gustl-Country Frühschoppen, starteten "Landtechnik Hägele" in einen schwäbisch rockigen Nachmittag. Seit zwei Jahren spielt die Band zusammen, musikalisch tätig sind die sieben Musiker seit gut 20 Jahren. Frontsänger Manfred Urban aus Deggingen schreibt die schwäbischen Texte selbst, textet die Originalsongs von Rock-, Pop- und Country-Größen schwäbisch heiter und auch mal hintergründig um. Keyboarder Bernd Schneider, der schon für zweieinhalb Jahre bei der Begleitband von Udo Jürgens, der Pepe Lienhard Band, mitgespielt hat, brachte zahlreiche Soloparts und Professionalität in den Auftritt der Band. Musikalische Vielseitigkeit und Können zeigte auch die Geige, Franz Pink.

Mit dem Lied "Dosawurscht isch guat", coverte man Billy Rae Cyrus (den Vater von Miley Cyrus) mit "Achy breaky heart" und sang sowohl thematisch als auch inhaltlich sehr "deftig". Dass die Texte manchmal gänzlich unter die Gürtellinie abdrifteten, störte an diesem Nachmittag niemanden. Alan Jacksons "Blue pretty blue" wurde kurzerhand umgedichtet in "Wenn Männer mol oin saufa gangat". "Ein typisches Vatertagslied. . .", erläuterte die Sängerin Sissi Okrafka. In der Pause gab die 16-jährige Backgroundsängerin Elisa Reissmüller Folksongs zum Besten. Mutig und mit viel Talent trug sie unter anderem "Du bist das Beste was mir passiert ist" von Silbermond vor. Leider erhielt sie nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient gehabt hätte.

" I fahr nemme nach New York, do strack i liaber auf mei Terrass und sauf a Bier" coverte den beliebten Partyschlager von Udo Jürgens "Ich war noch niemals in New York". Mit dem Titel "Orange blossom special" zeigte Franz Pink auf der Violine ein weiteres Mal, was man musikalisch "drauf hat" und entschädigte für so manch derben Text. Das Publikum nahm dankbar alles an, was der Nachmittag bot und sparte dennoch am Applaus.

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