Holzhausen zeigt sich von seiner bunten Seite

Vorführungen, Umzug und feiern ohne Ende, als vielfältig, bunt und weltoffen präsentierten sich kleine sowie große Bürger aus Holzhausen.

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Selten zieht sich ein Motto so durch ein Kinderfest, wie in Holzhausen. „Buntes Dorfleben“, lautete diesmal die Überschrift und die Ortsvorsteherin Ursula Weller kann berichten: „Es machen so viele mit, darunter auch welche, die sich nicht angemeldet haben. Das ist schön, weil man merkt, unser Dorf hält eng zusammen“.

Gleichfalls hunderte von Festbesuchern jubelten den Akteuren bei den Vorführungen und beim anschließenden Umzug zu. „Grün, blau, pink und violett, ich finde alle Farben nett“, tanzen die Jüngsten zu dem Lied „Alles ist bunt“ aus dem Kindermusical Blauland und wedeln dabei fröhlich mit Chiffontüchern. Erkennungsmerkmal für etwa 40 Hof­äcker-Kiga-Kinder: Alle tragen ein selbst kreiertes T-Shirt mit farbigen Handabdrücken und wedeln mit den eigens für den Umzug gemalten Landesfahnen: „Die Wurzeln unserer Kinder liegen in 18 verschiedenen Ländern“, verrät Erzieherin Elisabeth Feil.

Mit auf den internationalen Vergnügungszug durch die Welt, springen Grundschulleiterin Gudrun Wetzel und „ihre“ 77 Jungen und Mädchen, die allesamt finden: „Schön ist es auf der Welt zu sein“. Anschließend fragen die Zweitklässler: „Wer will fleißige Handwerker sehn?“, stellen all die Berufe dar, die es in Holzhausen gibt und setzen mit: „Heo, spann den Wagen an“, gleichwohl die Bauersleut´ ins rechte Licht.

Vielfältige Sportarten, die im Ort trainiert werden, unterstreichen die Dritt- und Viertklässler. Gekonnt geben sie als Hand- und Fußballer, Akrobaten vom Zirkus Rondelli, Turner, Leichtathleten und Balletttänzer zu „We are the Champions“ eine Kostprobe ihres Könnens. Beim gemeinsamen Abschluss treffen sich alle Kinder in der Rasenmitte, bewegen zu dem Lied: „We are the world, we are the children“ eine riesige Blüte und lassen weiße Luftballons mit Namenskärtchen in die Welt hochsteigen.

Bürgermeister Matthias Wittlinger begrüßt das Konzept, die Aufführungen vor den Umzug zu setzen, generell lobt der Bürgermeister: „Das ist hier alles super organisiert, so trägt jedes Kind eine Wasserflasche um den Hals.“ Beim Festzug dürfen sogar die Erwachsenen zeigen, was sie so draufhaben. Angeführt wird dieser traditionell von Ross und Reiter, besser bekannt als Windsor und Karl Neuffer. Den Spuren des letzten verbliebenen Pferdes im Ort folgen der Schultes mit Gemeinde- sowie Ortschaftsräten, Uhinger Spielmannszug, Handballjugend sowie die Rondellis mit Diabolos, Keulen oder auf dem Einrad. „Such die Molke und den Wagner, habe kein Handy und kein Navi“, verkündet Fritz Veil, derweil die Floriansjünger via nasser Dusche versprechen: „Zum Löschen, Bergen, Schützen, Retten, springen wir auch nachts für euch aus unseren Betten“.

Als richtig „bunta Haufa“ outet sich „d’r Gesangsverei“, und der Chor Belcanto hat mit Sprüchen wie: „Egal wie hart du bist, Chorsänger sind härter“ oder „Ich brauch keine Therapie, ich singe im Chor“ die Lacher auf seiner Seite. Mit von der Partei waren auch die Gartenfreunde, Landfrauen, der Landwirtschafts-Ortsverein sowie die Gymnastik-Frauen der TGV-Abteilungen Montagsfitness und Miwos.

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