Höhepunkt der Sommersaison in der Zachersmühle

Beim traditionellen Höhepunkt der Sommersaison in der Adelberger Zachersmühle ließen sich mehrere Hundert Besucher vom Markt der Sinne beflügeln. Mit einer Licht- und Feuerperformance wurde der Abschluss der Saison gefeiert.

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  • Eine große Vielfalt an Kunsthandwerk bot sich beim Markt der Sinne in der Zachersmühle. 1/2
    Eine große Vielfalt an Kunsthandwerk bot sich beim Markt der Sinne in der Zachersmühle. Foto: 
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    Feuerperformance in der Dunkelheit – und das Publikum wurde in einen imaginären Urwald versetzt. Foto: 
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Manchmal passt alles. Die Luft ist selbst im sonst kühlen Kohlbachtal warm, Sonnenstrahlen blinzeln durch hohe Birken. Der Duft feiner Seifen strömt zwischen Bäumen und Bach, bunte Kleider schaukeln, Traumfänger wehen in lauer Brise. Auf der Bühne häkelt jemand ein Armband aus Silberfäden, daneben leuchten Mützen und luftige Schals. Die Kunsthandwerkerin nebenan bindet Gestecke, etwas weiter präsentiert Heike Panzer filigrane Keramikwunder auf altem Holz. Die Handwerkerin aus Göppingen hat den Markt der Sinne in diesem Jahr unter dem Motto WALD zusammengestellt. „WALD bietet viel Freiraum für Fantasie“, elfengleich windet sie Efeu um zauberschöne Licht-Kugeln. Brettspiele und Schreibpapier sind zu finden, Senf und herbstliche Chutneys werden gekostet, aromatische Gewürze selbst zusammengestellt, Sukkulentenskulpturen bestaunt, Wand- und Bodenschmuck aus Schaffellen berührt, über perfekt geformte Filzmöbel und über sagenhaft schöne Holzobjekte streifen Hände.

„Ah“ und „Oh“ schallt es bei Taschenkreationen und Dekorationsvielfalt. Bratwürste und Steaks vom Grill finden regen Absatz. Entspannt streifen Menschen jeden Alters von einem zum anderen Marktstand. Die Handwerker, Künstler und Marketender sind rundum zufrieden. Die Besucher ebenso, die Auswahl ist mannigfaltig. „Tolle Weihnachtsgeschenke“, jubelt eine junge Frau mit randvoller Einkaufstasche. Rund 400 Besucher tummeln sich zwischen Gasthaus, Bach und Eselwiese, bei Einbruch der Dunkelheit raschelt Aufregung über den Platz, alle Lichter werden gelöscht, das Lichterfest beginnt.

Wie in jedem Jahr ist es mit dem Markt der Sinne gemeinsam Höhepunkt und Abschluss der Sommersaison in der alten Mühle. Ein Mann mit Djembe und einem unbeschreibliche Repertoire an Stimm- und Geräuschkunst katapultiert das Publikum in einen imaginären Urwald. Ottmar Fuhrbach schnalzt, wispert, pfeift, surrt – phänomenal, dann kreischt er motorsägengleich bis Bäume fallen – Ende.

Von wegen. Eine Elfe wirft Samen in die Menge und weiter geht’s. Maria, die Gauklertochter balanciert und jongliert mit umwerfendem Charme, wirbelt gar mit Feuerkeulen. Dann leidet das Programm schwer an deutlichen Längen. So ist es eben mit dem Feuer – manchmal will es einfach nicht so, wie der Programmdirektor sich das gedacht hat. Ein furioses Feuerwerk entschädigt zu guter Letzt, Jubel bricht los. Dunkel. Sternenhimmel. Am Sonntag schlendern noch den ganzen Tag über Besucher zwischen den Marktständen und dem Restaurant. So geht ein richtig sinnenfrohes Fest.

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