Hiltenburg kann weiter saniert werden

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Seit dem Frühjahr beschäftigt eine Mauerlücke an der Nordwestseite der Hiltenburg den Bad Ditzenbacher Gemeinderat. Nun hat das Regierungspräsidium einen Zuschuss für die Sanierung zugesagt.

Im April hatte die Gemeinde einen Zuschussantrag beim Regierungspräsidium Stuttgart gestellt (wir berichteten). Der Antrag wurde für das Förderjahr 2017 vorgemerkt, erläuterte Bürgermeister Herbert Juhn dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Die Maßnahme sei dringend notwendig, betonte der Bürgermeister. Es bestehe die Gefahr, dass bisher gut erhaltene Mauerstücke beschädigt werden und weiteres Erdmaterial abbricht, wenn die Sanierung der Lücke zu lange aufgeschoben werde. Bisher wurden Maßnahmen an der Hiltenburg mit 20 bis 30 Prozent bezuschusst. Deshalb geht Juhn davon aus, dass Netto-Kosten zwischen 35 000 und 40 000 Euro auf die Gemeinde zukommen werden. Etwa 40 Prozent der Kosten können vermutlich durch Spenden finanziert werden, sagte Kämmerin Annika Krapf.

Das Gremium vergab die Arbeiten für 66 000 Euro an die Firma Dengel, die von insgesamt vier Bietern das günstigste Angebot eingereicht hatte. Eine Vorbedingung gibt es allerdings: Das Regierungspräsidium muss der Firma eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen – telefonisch wurde diese bereits zugesichert.

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