Heraus aus dem Panzer

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Seit dem Jahr 1967 werden Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen im Kreis im Schulkindergarten durch die Lebenshilfe Göppingen begleitet. „Anlass genug, das 50-Jährige eines jung gebliebenen Jubilars mit den Kindern, den Eltern, Mitarbeitern, Kooperationspartnern und Unterstützern am Ort des Schulkindergartens in Heiningen zu feiern und allen innerhalb und außerhalb der Lebenshilfe Dank zu sagen“, sagte Kindergartenleiter Michael Tränkle. Hier sei ein Ort für eine gute Entwicklung gemäß der individuellen Geschwindigkeit des jeweiligen Kindes und es sei hochinteressant, was aus den Kindern von gestern geworden sei.

Uwe Hartmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe, ließ die Historie des Kindergartens bis heute mit momentan vier Gruppen und 25 Kindern Revue passieren und hob die Bedeutung der 2010 gegründeten integrativen Außengruppe im städtischen Kindergarten Geislingen-Eybach hervor. Er nannte die vielen Therapiemöglichkeiten und Angebote für die Kinder im Heininger Schulkindergarten und dankte besonders den Ehrenamtlichen und den Erzieherinnen für „viel Herzblut, Empathie und Fachlichkeit“.

Der Sozialdezernent des Landkreises, Hans-Peter Gramlich, überbrachte Glückwünsche. In einem großen Netzwerk gehe es darum, für jedes Kind das passende Angebot zu finden. Den Dank des Staatlichen Schulamts überbrachte die Schulrätin Christine Wehausen, die ihre Gedanken zur Konzeption eines guten Schulkindergartens in die Symbole einer Waage, eines Puzzles und in das von Streichhölzern gepackt hatte. „Wir sind gern an Ihrer Seite“, sagte sie.

Dr. Susanne Knecht, Leiterin des Sozialpädiatrischen Zentrums Göppingen, erzählte die Geschichte einer Schildkröte. „Kinder und Eltern können durch die Wärme, Offenheit und Herzensgüte der Lebenshilfe aus ihrem Panzer herauskommen“, sagte sie. Nachdem Elke Strohmaier als Leiterin des Kindergartens in Eybach Einblicke in die dortige Arbeit gegeben hatte, erzählte Elternvertreterin Christiane di Leo von ihrer kleinen Tochter, die im Schulkindergarten „wieder das Lachen gelernt“ habe. Anschließend ging die Feier ins Sommerfest über. r

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