Heininger Finanzen bleiben im Keller

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Die Heininger Finanzen haben sich um Längen verbessert, bleiben aber im Keller. Das Defizit bei den laufenden Einnahmen und Ausgaben verringerte sich im vorigen Jahr auf 276 000 Euro. Das ist immerhin 444 000 Euro besser als erwartet. Zu Beginn drohte ein Defizit von 721 000 Euro. 2015 war somit nach 2003 das zweite Jahr, in dem die Heininger Finanzen in den Keller rutschten. Dabei wirkte sich die Systematik des Finanzausgleichs ungünstig aus: Für gute Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2013 musste Heiningen viel Umlagen zahlen, während die Gewerbesteuer spärlicher floss. Die eigene Heininger Gewerbesteuer macht Kämmerer Lothar Stuiber schon länger Sorgen. Im Gewerbepark Voralb, wo Heiningen mit 20 Prozent beteiligt ist, ist sie nach einem Höhenflug auch wieder stark gesunken.

Die große Verbesserung von 444 000 Euro setzt sich aus vielen kleineren Posten zusammen. Die größten sind noch 86 000 Euro Mehreinnahmen vom Land (Schlüsselzuweisungen) und 72 000 Euro weniger Personalkosten, wobei es auch Mehrausgaben gab. Mehr Bauhofleistungen an Grünanlagen, Sportplatz, Friedhof und Kindergärten kosteten 66 000 Euro. Bei den Investitionen gab’s eine Verschlechterung um 133 000 Euro, weil einiges noch dazukam und der Bauplatzverkauf am früheren Reuschkindergarten 2015 nicht mehr abgewickelt wurde. Insgesamt konnten die Rücklagen leicht geschont werden – derzeit noch eine Million, davon 800 000 Euro verfügbar – und die Neuverschuldung auf 900 000 Euro zurückgefahren werden. Ausblick von Bürgermeister Norbert Aufrecht: „Viel rosiger sieht es dieses Jahr nicht aus, außer dass wir vielleicht eine zuschussfähige Gemeinde sind.“

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