Häsabstauben in Wäschenbeuren

Mit einem großen und närrisch-guten Programm lockte der Brauchtumsverein von Wäschenbeuren zahlreiche Besucher zur Bürenhalle.

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Beim Häsabstauben des Brauchtumsvereins Wäschenbeuren ging es gestern bei der Bürenhalle wieder einmal so richtig närrisch rund: Die Mitglieder der Narrenzunft hatten ein riesiges Programm geschnürt. Gleich zu Beginn sorgten die Guggenmusiker der "Donzdorfr Noda-Biagr" für die allerbeste Stimmung bei den Faschingsfans, die sehr zahlreich zur Bürenhalle geströmt waren. Dort erwartete sie so manches Highlight rund um die aufgebaute Bühne: Gleich nach der Begrüßung durch Vereinsvorstand Marco Schmid flogen drei "Flecka-Hexa" - die neben den "Krettabachkatza" und den "Wäschweibern" eine Häsgruppe innerhalb des Brauchtumsvereins bilden - unter Jubelrufen mit Hilfe eines Krans aus 25 Metern Höhe auf die Bühne ein.

Dank des gesponserten Krans konnte auch der große Narrenbaum problemlos platziert werden. "Unser Vereinsnachwuchs darf seinen eigenen kleinen Baum aufstellen", erklärte Marco Schmid schmunzelnd. Völlig aus dem Häuschen waren die Besucher bei den Auftritten der Gardezwerge - einer Gruppe der Tanzgarde von Wäschenbeuren - und den Hästräger-Gruppen des Brauchtumsvereins: Während die kleinen Gardetänzer einige flotte Tänze aufs Bühnenparkett legten, bezauberten die Hästräger mit schaurig-schönen Brauchtumstänzen.

Natürlich stand auch wieder eine Narrentaufe auf dem Programm, bei der acht Täuflinge zu Flecka-Hexa wurden. Neben Lea Baudisch, Marco Graf, Fabian Lonczig, Marcel Löschke, Marc Paar, Lena Spengler, Mirjana Weber und Rainer Weber unterzogen sich ganz spontan drei Guggenmusiker der Taufprozedur - aber natürlich als Täuflinge für die "Noda-Biagr". Nach einem kleinen Mut-Trunk rutschten die Täuflinge unter Konfettiwolken in den Taufbottich, wo sie nochmals gründlich mit Konfetti eingeseift wurden, bevor sie ihre ersehnten Masken entgegennehmen durften.

Besonders freuen durften sich die drei örtlichen Kindergärten, denn Schmid erklärte, dass der Verein diese Saison auf Gastgeschenke verzichte und dafür jedem Kindergarten 100 Euro spende. In der Bürenhalle stieg anschließend die traditionelle "Abstauberparty".

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