Grünes Licht für "Jahrhundertprojekt"

Der Süßener Gemeinderat hat den Entwurf für die Kultur- und Sporthalle gebilligt. Rathauschef Marc Kersting sprach von einem "Jahrhundertprojekt".

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Zu Beginn ihrer Präsentation hatten die Vertreter des mit der Planung beauftragten Stuttgarter Architekturbüros Zoll in der Mitte des Sitzungssaals ein Modell der Halle aufgestellt - ein Werk, das Süßens Bürgermeister Marc Kersting als "eindrucksvoll" und "rundum gelungen" bezeichnete.

Zwischen Fils und Mühlkanal gelegen, wird das Gebäude im westlichen Teil die Sport- und im östlichen die Kulturhalle beherbergen. Deren Herzstück wird der 265 Quadratmeter große Kultursaal sein, in dem 350 Personen -nach der Entfernung einer Trennwand zum Foyer sogar 400 Menschen - Platz finden werden. Im hinteren Bereich befindet sich die Bühne, hinzu kommen eine Bar, die Garderobe, die sanitären Anlagen und eine vorgelagerte Terrasse. Im Obergeschoss finden sich unter anderem die Umkleideräume für die Künstler und die Lüftungszentrale.

Der Sportbereich umfasst im Erdgeschoss neben der eigentlichen Sporthalle den Umkleidetrakt im Norden sowie den Sanitätsraum und zwei Geräteräume. Im Obergeschoss sind zwei Gymnastikräume mit jeweils eigenen Geräteräumen untergebracht.

Anfang Dezember 2014 beliefen sich die geschätzten Kosten für die Halle auf 11,68 Millionen Euro. Mehrkosten für eine mobile Trennwand, die Gebäudekühlung, einen Natursteinbelag in Foyer und Flur und einen Scherenhubtisch für die Anlieferungsbühne sorgen allerdings für eine Kostensteigerung in Höhe von 358 000 Euro. Hans Zeeb (Grüne) missfiel allerdings die besagte "Scherenbühne" und er wünschte sich von den Planern eine Alternative hierzu. Michael Keller (FDP/AFW) regte an, den Anlieferungsbereich mit einem Vordach auszustatten, damit beispielsweise Musikinstrumente auch bei Regen trockenen Fußes ins Gebäude gelangen können.

Entscheiden über Vordach und alternative Bühne will der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt beim sogenannten "Bemusterungstermin", wenn hierfür auch die Kosten auf dem Tisch liegen.

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