Salach will in Schule investieren

Auf fünf Schwerpunktthemen konzentriert sich der Haushaltsplan der Gemeinde Salach im kommenden Jahr.

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Für die bauliche Erweiterung und Sanierung der Staufeneckschule will die Gemeinde Salach in den kommenden Jahren 4,2 Millionen Euro ausgeben.  Foto: 

Bereits im siebten Jahr in Folge sprudeln die Steuer­einnahmen im Land und Salach werde das Jahr 2017 aufgrund rekordverdächtiger Einnahmen statt einer geplanten Neuverschuldung in Höhe von 2,4 Millionen Euro nun wohl mit einer schwarzen Null abschließen, erklärt Bürgermeister Julian Stipp. Was aber folgt auf die sieben fetten Jahre?

In der vergangenen Sitzung des Salacher Gemeinderates brachten Bürgermeister Stipp und Kämmerin Barbara Fetzer den Haushaltsplan der Gemeinde für das Jahr 2018 ein. „Als Vorschlag wie man sich im neuen Jahr nachhaltig für die Zukunft wappnet“, betonte der Bürgermeister. Mit dem neuen Plan stellt die Gemeinde ihre Buchführung um: von der kameralen Systematik auf die doppische, zu der bis zum Jahr 2020 alle Gemeinden in Baden-Württemberg vom Land verpflichtet wurden. Die neue Rechnungsführung wiederum lässt von der Darstellung her Vergleiche mit dem früheren Verfahren kaum zu.

Auf fünf Schwerpunktthemen konzentriert sich die Gemeinde. Im Bereich Schule/Bildung/Soziales sind allein bis zum Planungszeitraum 2021 4,2 Millionen Euro für die bauliche Ertüchtigung und Erweiterung der Staufeneckschule vorgesehen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Feld Wohnen/Gewerbe. Für die Wohnbau-Erschließung der Flachs­äcker stehen im Jahr 2018 insgesamt 950 000 Euro zur Verfügung. Zur weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes Au will die Gemeinde 870 000 Euro bereitstellen. Wieder bis zum Jahr 2021 beabsichtigt die Kommune, für eine Beplanung des Schachenmayr-Areals über 400 000 Euro auszugeben.

Für eine Verbesserung der Infrastruktur, für die Sanierung der Blumen-/Otto- und Rosenstraße, sind Ausgaben in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro eingeplant – inklusive der Arbeiten an den Wasser- und Abwasserleitungen. Für die Fortentwicklung des Urnengrabfeldes auf dem Friedhof sieht der Etatentwurf 2018 einen Ansatz von 140 000 Euro vor. Digitalisierung/Innovation und moderne Verwaltung bilden die letzten beiden Schwerpunkte im Haushaltplan 2018. Die digitale Infrastruktur soll sukzessive ausgebaut werden. Hierfür sollen im kommenden Jahr 85 000 Euro zur Verfügung stehen. Für 650 000 Euro will man das Rathaus sanieren und die Mittel insbesondere für eine effiziente Klima- und Heiztechnik aufwenden.

Im Ergebnishaushalt sind als ordentliche Erträge rund 19,4 Millionen Euro eingeplant. Abzüglich der vorgesehenen Ausgaben soll zum Ende des Jahres 2018 dann ein Überschuss von 19 000 Euro erzielt werden können. Vorgesehen ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 0,8 Millionen Euro. Die Erhebungssätze für Grundsteuern und die Gewerbesteuer sollen nicht verändert werden. Die Schulden der Kommune werden anwachsen. Im Kernhaushalt stehen Ende 2018 laut Plan rund 4,3 Millionen Euro oder exakt 539,95 Euro pro Einwohner zu Buche. Bis zum Ende des Planungszeitraumes im Jahr 2021 soll die Verschuldung der Gemeinde noch auf 7,7 Millionen Euro ansteigen.

Staufeneckschule Für Sanierung und Erweiterung 4,2 Millionen Euro bis 2021
Wohnen Erschließung des Gebiets Flachsäcker 950 000 Euro
Gewerbe Entwicklung des Gebiets Au 870 000 Euro
Schachenmayr-Areal 400 000 Euro bis 2021
Infrastruktur 1,5 Millionen für Sanierung der Blumen-/Otto- und Rosenstraße
Friedhof 140 000 Euro für ein neues Urnengrabfeld
Rathaus 650 000 für die Sanierung
Digitalisierung 85 000 Euro für den Aufbau der Infrastruktur

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