Größter Filstal-Ami aller Zeiten

Zum Weltrekord reichts zwar nicht, wohl aber soll zum Geislinger Hock der größte Filstal-Amerikaner aller Zeiten gebacken werden.

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Wie schmeckt er? Bäckermeister Bopp (l.) beim Testbacken und Probeessen des XXL-Amerikaners. Foto: Claudia Burst

Schon ein Viertel des künftigen Riesen-Amis wirkt beeindruckend - und bietet über 250 Portionen des süßen Stücks. "Stückle" kann man nicht mehr sagen. Beim Probebacken und -essen bewunderten Türkheimer Ortschaftsräte und die involvierten Handwerker Hans Clauss und Thomas Fetscher den Entwurf für den "größten Filstal-Ami aller Zeiten". Den zu backen verspricht Bäckermeister Jörg Bopp, der bei der Benefizbackaktion federführend ist.

Das Riesengebäck geht auf die Idee seines Sohnes Markus Bopp - Bäcker-Azubi im ersten Lehrjahr - zurück. Der wollte damit ins Guinessbuch der Rekorde. Allerdings hält den bereits ein Rekord-"Cake" von 1,3 Tonnen. Das sind beinahe zehnmal so viel wie der runde Filstal-Ami aus Türkheim.

Schon für das Probeviertel verbrauchte Bopp 36 Kilogramm Masse. Was genau drin ist und in welchen Mengen, das will der Meister erst beim Geislinger Hock verraten. Dort soll am Samstag, 21. Juli, um 17 Uhr der XXL-Ami mit großem Tamtam präsentiert und - mithilfe der Türkheimer Ortschaftsräte - an den Mann gebracht werden. Der Erlös fließt in die Türkheimer Bürgerstiftung.

Momentan muss Bopp noch die logistischen Feinheiten austüfteln: Wie bekommt er den Ami mit seinen über drei Metern Durchmesser am besten und sichersten nach Geislingen? Auch dieses Problem werden die Türkheimer gemeinsam lösen.

So wie sie die Herausforderungen im Vorfeld schon gemeistert haben: Maschinenbauer Hans Clauss entwarf für den Filstal-Rekord die nötige Backform für das Gebäckviertel, das den Bäckereiofen total ausfüllt. Das fertige Stück wird schließlich aus vier Vierteln zusammengesetzt. Um den spektakulären Amerikaner transportieren und präsentieren zu können, legt sich Schreiner Thomas Fetscher aus Geislingen ins Zeug. Ein passendes Riesenbrett mit Griffen zum Tragen wird er herstellen.

Dass das Gebäck, dessen Grundrezept der Stabilität zuliebe ein bisschen abgeändert wurde, hervorragend schmeckt - davon überzeugten sich die Türkheimer bei der Generalprobe. Erst dann schritten sie zur Arbeit, zur Ortschaftsratssitzung.

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