Geräte zum Genuss und zur Entspannung

Der neue Oskar-Moritz-Park östlich der ehemaligen Papierfabrik in Salach wurde eröffnet. Für den angenehmen Aufenthalt wird dort viel geboten.

|

Im Salacher Sanierungsgebiet Friedrich-/Eduardstraße geht es sichtbar voran. Die Friedrichstraße ist fertig saniert und steht dem Verkehr wieder zur Verfügung. Am vorigen Freitag wurde auch der neue Oskar-Moritz-Park eröffnet. Der Park bildet eine grüne Barriere zwischen der Wohnbebauung in der Friedrichstraße und den angrenzenden Gewerbeflächen auf dem Papierfabrik-Areal, so eine Mitteilung der Gemeinde.

Doch die Bezeichnung Barriere taugt nicht als Name für Salachs neueste Grünoase. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren einem Aufruf gefolgt und hatten Namensvorschläge für den Park eingereicht. Der Gemeinderat wählte mit großer Mehrheit den Vorschlag „Moritz-Park“ aus, der noch um den Vornamen ergänzt wurde. Oskar Moritz war langjähriger Direktor der Papierfabrik und Ehrenbürger von Salach.

Der Park biete interessante Angebote für Jung und Alt. Neben Parkbänken mit Thermoummantelung (auch für etwas kühlere Tage) und drehbaren Tischen sind auch bunte Sitzwürfel und ein Sitzpodest vorhanden. Außerdem ist der Park auch mit einer Wellenbank ausgestattet, die das Entspannen und „in der Sonne liegen“ zum Genuss werden lässt. Der eingebaute Trinkbrunnen werde sich auf der Station der „Route der Industriekultur“ im Filstal sicherlich zu einer willkommenen Erfrischungsquelle mausern, hofft die Gemeinde.

Geräte zur Sinneserfahrung wie ein großer Summstein, eine rotierende Spirale und eine Pirouette böten abwechslungsreiche Aktivitäten. Fitnessgeräte wie ein Nordic Trainer sowie ein Pendelbrett und mehrere Kletterfelsen runden das abwechslungsreiche Angebot ab.

Der Knüller des Parks stellt jedoch die Informationswand mit historischen Darstellungen von Aufstieg und Niedergang der ehemaligen Papierfabrik Salach dar. Diese Wand wurde in Zusammenarbeit und mit dem fundierten Wissen des Gemeindearchivars Hans Paflik erstellt und bietet neben geschichtsträchtigen Informationen auch originale Materialien wie einen alten Türgriff, Bahnschienen und Baumaterialien der vergangenen Tage.

Als nächstes großes Projekt im Sanierungsgebiet werden die Eduardstraße und die Frauenstraße saniert. Die Vorbereitungen laufen.  Das Sanierungsgebiet wird durch das andessanierungsprogramm gefördert.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Göppinger Bahnhofsviertel bald eine einzige Baustelle

Neben der Tiefgarage und dem Bahnhofsplatz erwartet die Göppingen im kommenden Jahr  zwei weitere Großprojekte auf engem Raum: Das „Rathaus II“ und das Zentrum Untere Marktstraße. weiter lesen