Gefährlicher Abschnitt mitten im Ort

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Es ist ein Dauerbrenner: Immer wieder wurde die Verkehrssicherheit an der Bad Boller Ortsdurchfahrt zwischen der Einmündung Hauptstraße und dem engen Schlauch bergabwärts zur Wette bemängelt. Jetzt hat ein Bürger im Gemeinderat die Sicherheit am Zebrastreifen zum Kirchplatz in Abrede gestellt. Autos hielten nicht an, Kinder seien in Gefahr, so seine Beobachtung. „Es ist eine Frage der Zeit, bis was passiert.“ Autofahrer hielten sich auch nicht an Tempo 30, das dort seit längerem gilt. „Da hilft nur Kontrolle“, fordert er. Oder Schülerlotsen. Bürgermeister Hans-Rudi Bührle gab ihm recht. Es gebe dort oft brenzlige Situationen, „Autofahrer brettern durch“. Er nahm’s als Anstoß, die Verkehrssicherheit unter die Lupe zu nehmen. Vor einiger Zeit sei auch was passiert, aber noch glimpflich abgegangen. Gemeinderat Rainer Staib (CDU) erinnerte daran, dass er in seiner Haushaltsrede die Situation am Zebrastreifen angemahnt habe. Der Linksabbieger, der von der Hauptstraße komme, habe „Wahnsinns-Stress“, nach rechts und links zu schauen. Staibs Vorschlag: Den Zebrastreifen von der Einmündung abzurücken und einen zweiten rechts der Hauptstraße anzulegen, in Höhe der Kreisparkasse. Dorothee Kraus-Prause (Grüne) schlug vor, auch die Schule und den Ortsseniorenrat einzubinden. Petra Csiky (Grüne) fand das Stichwort Schülerlotsen sehr interessant. Das gebe es in Zell, warf Reiner Pfefferle (CDU) ein. „Aber nur punktuell.“

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