Freibadbetreiber im Kreis sind bisher ganz zufrieden

Die Freibäder im Landkreis Göppingen sind gut besucht. Einige verzeichnen sogar große Erfolge im Vergleich zum Vorjahr.

|
Vorherige Inhalte
  • Mit Events, wie hier der Pustefix-Pool-Party in Göppingen, werben Freibäder im Landkreis um Besucher. 1/3
    Mit Events, wie hier der Pustefix-Pool-Party in Göppingen, werben Freibäder im Landkreis um Besucher. Foto: 
  • Badevergnügen im 5-Täler-Bad: Seit dem 24. Mai kamen rund 60.000 Besucher ins Geislinger Freibad. 2/3
    Badevergnügen im 5-Täler-Bad: Seit dem 24. Mai kamen rund 60.000 Besucher ins Geislinger Freibad. Foto: 
  • In Kuchen freut man sich über bislang 45.000 Besucher – gut 9000 mehr als im Vorjahr. 3/3
    In Kuchen freut man sich über bislang 45.000 Besucher – gut 9000 mehr als im Vorjahr. Foto: 
Nächste Inhalte

Das Göppinger Freibad werde die Zahl von insgesamt 120.000 Besuchern aus dem Rekordjahr 2015 zwar wohl nicht schaffen, meint Ulrich Becker, der Gruppenleiter des Badebetriebs im Freibad. Er ist aber optimistisch, die Vorjahreszahl von 92.000 zu erreichen. Bislang zählten die Mitarbeiter 72.000 Besucher. Eine mobile Sauna soll die Besucher auch an kühleren Tagen ins Freibad ziehen. „Dieses Jahr haben wir außerdem unsere Spielgeräte erweitert. Auch einen 5-Meter-Turm besitzt kaum ein anderes Freibad in der Umgebung“, betont Becker.

Im Freibad in Bad Boll sieht die Tendenz ähnlich aus. „Die Besucherzahlen werden ungefähr wie letztes Jahr ausfallen“, meint der Betriebsleiter des Schwimmbads Heiko Blum. „Ich denke bis zum Saisonende werden ungefähr           45.000 Badegäste im Freibad gewesen sein. Etwa 37.500 waren es bis jetzt“, berichtet er.

Besonders gut sieht es dieses Jahr im Salacher Schachenmayr-Freibad aus: Bis Ende Juni wurden so viele Besucher registriert wie Jahre zuvor in diesem Zeitraum nicht. Die Mitarbeiter begrüßten den 50.000. Besucher am 4. August. Der aktuelle Stand liegt bei 57.000 Badegästen. Ein Juni-Tag sei mit rund 2800 Personen am besucherstärksten gewesen, berichtet Barbara Fetzer, Mitarbeiterin im Salacher Rathaus.

Für den Kuchener Rathaus-Mitarbeiter Andreas Sapper hat der Blick auf die Zwischenbilanz der Freibadsaison eine freudige Überraschung gebracht: Danach liegt die bisherige Zahl der Badegäste um gut 9000 höher als im vergangenen Jahr zu diesem Zeitpunkt – damit hatte Sapper nicht ­gerechnet. 45.000 Besucher strömten bisher ins Kuchener Freibad. Zur Einordnung darf aber nicht vergessen werden, dass die Freibäder eine besonders schlechte Saison mit vielen zu kühlen Tagen hinter sich haben – 2016 ist kein repräsentatives Jahr.

„Ab 1000 Besuchern pro Tag sprechen wir von einer guten Zahl“, sagt Sapper. Gleich vier Tage, die über dieser Marke lagen, gab es vom 19. bis 22. Juni. Eine weitere Hochphase verzeichneten die Kuchener zu Beginn der Sommerferien, zwischen dem 30. Juli und dem 4. August. Den Tagesrekord der Saison stellten bislang 1500 Besucher auf, die am 30. Juli zur Summer-Tour des Schwäbischen Turnerbunds ins Freibad kamen. Während des Nachmittags konnten die Badegäste mit Übungsleitern und Trainern Sportübungen machen; am Abend legten DJs Musik auf.

Andreas Sapper sowie Bürgermeister Bernd Rößner dürften nach den Erfahrungen im Frühjahr erleichtert sein, dass sich die Saison so gut anlässt: Weil die Suche nach einem Bademeister erfolglos geblieben war, entschloss sich die Gemeindeverwaltung, den Badebetrieb an die Uffenheimer Firma Aquafun zu vergeben. Damit seien alle sehr zufrieden, so Bürgermeister Rößner.

Ins Geislinger Freibad kamen seit Saisonbeginn am 24. Mai rund 60.000 Besucher. Besonders viel los war am 11. Juni: Exakt 2365 Personen kamen an diesem Tag ins 5-Täler-Bad, teilt Cornelia Trefz von den Stadtwerken Göppingen mit. Die Gäste bescherten dem Bad damit die höchste Besucherzahl in der laufenden Saison. Nicht nur hohe Temperaturen locken besonders viele Wasserratten an, sondern auch Aktionen wie die Pool-Party am 9. Juli, zu der rund 1100 Kinder kamen.

Zufrieden mit der bis­herigen Saison ist man in Wiesensteig: Rund 8000 Wasserratten zog es dort bislang ins Freibad, berichtet Rathaus-Mitarbeiterin Michelle Böhringer – das sind 500 mehr als vor einem Jahr. Als neue Pächter kümmern sich seit diesem Jahr Monika Mollitor und ­Joachim Platzer um Kartenverkauf und Kiosk.

Zum Weiterlesen: Höhenfreibad in Ebersbach braucht Pflege

Zahlen. Im Vergleich zum Vorjahr bemerken die Freibäder keine großen Schwankungen bei den Badegästen. Die meisten rechnen damit, wieder in die Nähe der Besucherzahlen der letzten Saison zu           kommen. 

Göppingen Im Jahr 2015 waren 120 000 Besucher im Göppinger Freibad. 2016 sind es    92 000 und 2017 bisher 72 000 gewesen. Das Freibad zeigt sich aber optimistisch an die Zahl vom Vorjahr 2016         anzuknüpfen. 

Saisonkarten Das Freibad in Bad Boll verkauft ungefähr 100 Saisonkarten mehr als im Vorjahr. In Uhingen wurde durch die Karten etwa 15 000 Euro Umsatz gemacht. Das Freibad in Göppingen bemerkte keine Schwankungen.  

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Prozess: IS-Sympathisant will Kalaschnikow kaufen

24-Jähriger will Sturmgewehr im Darknet kaufen und gerät an einen BKA-Beamten. Er hat Sympathien für Reichsbürger, den IS und die Black Jackets. weiter lesen