Flüchtlinge lernen verschiedene Berufe kennen

Das Wirtschaftsministerium des Landes fördert die Berufsorientierung von jungen Flüchtlingen in den Landkreisen Esslingen und Göppingen.

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Das Wirtschaftsministerium des Landes fördert die Berufsorientierung von jungen Flüchtlingen in den Landkreisen Esslingen und Göppingen. Das Geld kommt allerdings von der Bundesregierung. „Eine abgeschlossene Berufsausbildung und Beschäftigung gehören zu den grundlegenden Voraussetzungen, damit Integration gelingt. Dazu müssen die Flüchtlinge aber erst einmal die Ausbildungsberufe kennen lernen und wissen, wo ihre Fähigkeiten liegen“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. Mit 35.000 Euro fördert Ministerium die praktische Erprobung von Flüchtlingen in mehreren Berufen, so eine Mitteilung.

Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) erhält die Förderung für die Berufserprobung von 50 jungen Flüchtlingen in ihrer überbetrieblichen Bildungsstätte in Kirchheim. Die Flüchtlinge sind Schülerinnen und Schüler im Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf zum Erwerb von Deutschkenntnissen. Sie besuchen zum Beispiel die Gewerbliche Schule Göppingen.

„Die jungen Flüchtlinge sollen möglichst schnell eine berufliche Perspektive bekommen. Wir sorgen so auch dafür, dass die Betriebe geeignete und motivierte junge Auszubildende bekommen“, sagt Hoffmeister-Kraut.  In einer eintägigen Kompetenzanalyse können sie ihre Fähigkeiten testen. Dann besteht die Möglichkeit, sich in 80 Stunden in mindestens drei Berufsfeldern unter Anleitung eines Ausbilders zu erproben.

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