Firma "AHC Oberflächentechnik" setzt auf Nachhaltigkeit

Als energieintensiver Betrieb hat sich die Firma "AHC Oberflächentechnik" eine nachhaltige Energiepolitik auf die Fahnen geschrieben. Auch der Werksstandort in Eschenbach hat den Energieverbrauch verringert.

|

Mit einem durchdachten Energiemanagement können Unternehmen die Umwelt nachhaltig schonen und gleichzeitig bares Geld einsparen: Die Firma AHC Oberflächentechnik mit Hauptsitz in Kerpen, die sich auf die funktionelle Oberflächenbeschichtung von Werkstoffen spezialisiert hat, zeigt, dass dies auch für energieintensive Produktionsbetriebe möglich ist. Bereits seit einigen Jahren praktiziert das Dienstleistungsunternehmen mit seinen über 800 Mitarbeitern, die sich auf insgesamt 19 Betriebsstandorte in Deutschland und in angrenzenden europäischen Ländern verteilen, eine gezielte Geschäftspolitik, bei der nicht nur eine hohe Produktqualität, sondern auch ein nachhaltiges Umwelt- und Energiemanagement eine bedeutende Rolle spielt.

"Hierzu wurden von unserer Geschäftsführung auch Ziele formuliert, die für unsere Werksstandorte gelten", so Wolfram Macke, Leiter des Eschenbacher Werks, das im Gewerbepark "Göppingen-Voralb" beheimatet ist. In den zehn deutschen Werken gebe es auch jeweils einen Energieverantwortlichen und die Mitarbeiter seien ebenfalls beim Thema Energieeffizienz eingebunden, so Macke. Entsprechend könnten sich die Angestellten neben speziellen Schulungen auch einen Mitarbeiter-Bonus für Vorschläge ergattern, mit denen sich Energie einsparen lasse, erläutert er. Gerade das Eschenbacher Werk kann dabei bereits eine stattliche Senkung des Energieverbrauchs vorweisen, die mit den verschiedensten Investitionen in den vergangenen Jahren erzielt wurde: "Aufgrund von getätigten Investitionen konnten wir in den letzten beiden Jahren insgesamt bereits über eine Million Kilowattstunden Strom einsparen", freut sich Macke.

Die Palette an Projekten, die unter dem Aspekt der Energieeffizienz umgesetzt wurde, ist dabei vielseitig und umfasst auch Investitionen in die Technik der Produktionsanlagen: So lassen sich zum Beispiel allein durch die neue Kühlmaschinentechnik rund 80.000 Kilowattstunden Strom im Jahr einsparen und die neuen Trockner, die seit einiger Zeit bei der Produktion in dem Eschenbacher Werk eingesetzt werden, verschlingen lediglich noch 40 Prozent der Energie, welche ihre Vorgänger benötigt haben. Die Abwärme der Kühlmaschinen und Kompressoren kommt außerdem in den kalten Monaten der Heizung für die Produktions- und Versandhalle zugute. Neben vielen weiteren Projekten wurde kürzlich noch mit Hilfe der Gruibinger Firma "hom consulting" die Beleuchtung umgerüstet. In der Summe wurden bei dieser Aktion zur Energieeinsparung rund 400 Leuchten ausgetauscht - darunter auch etliche stromfressende Quecksilberdampf-Hochdrucklampen.

Als Ersatz wurden jedoch keine LED-Leuchten, sondern sogenannte "T5-Leuchtstoffröhren" gewählt: Die LED-Technik sei noch nicht völlig ausgereift und die Leuchtkraft von LED-Leuchten lasse nach einiger Zeit auch nach, erklärt Otto G. Moll von der Unternehmensberatung "hom consulting", die sich unter anderem auf den Bereich "Energy Management" spezialisiert hat. Bei der Umrüstung der alten Leuchtkörper wurden diese nicht nur mit den neuen T5-Röhren bestückt, sondern zusätzlich noch mit Reflektoren, die durch gezielte Lenkung des Lichts dessen Leuchtkraft verstärken. "Durch die neue Beleuchtung kann die Firma nun eine jährliche Stromersparnis in diesem Bereich von über 56 Prozent erzielen", sagt Moll und betont, dass damit auch etliche Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden. Neben dem nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen und der Umwelt sieht Werksleiter Macke aber noch einen Vorteil: "Langfristig lassen sich dadurch hohe Kosten einsparen, wodurch wir wiederum unsere Preise stabil halten können und dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben".

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Trauer um Bernhard Kempa, den „Monsieur Handball“

Frisch Auf  hat seinen erfolgreichsten Spieler verloren: Handball-Legende Bernhard Kempa ist am Donnerstag im Alter von 96 Jahren gestorben. Der Kempa-Trick machte ihn weltberühmt. weiter lesen