Finanzlage ist besser als erwartet

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Die Chefin der Finanzen, Barbara Fetzer, freut sich über die gute Bilanz.  Foto: 

Ende gut, alles gut? Jedenfalls besser als erwartet verlief für die Gemeinde Salach das Haushaltsjahr 2016. Am Dienstagabend in der Juni-Sitzung des Gemeinderats stellte Salachs Kämmerin  Barbara Fetzer eine „positive Entwicklung“ fest. Weil im Verwaltungshaushalt rund 740 000 Euro mehr als bei der Verabschiedung des Etats geplant eingenommen wurden, fiel das abgerechnete Ergebnis um rund 695 000 Euro besser als geplant aus. Dadurch erhöht sich die Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt auf rund 1,7 Millionen Euro.

Statt wie geplant 2,3 Millionen Euro mussten lediglich rund 784 000 Euro der Rücklage entnommen werden. Die liegt nun bei rund 2 Millionen Euro. Die Kämmererin ist froh, dass nun ein größerer Abstand zur gesetzlichen Mindestreserve von 392 000 Euro besteht, wobei sich Fetzer den Spielraum durchaus noch größer wünschte.

Der Schuldenstand der 7921 Einwohner zählenden Gemeinde lag Ende 2016 bei rund 2,75 Millionen Euro. Vor 12 Jahren hatte er noch bei rund 6,87 Millionen Euro gelegen. Nie war er höher. Bei den Eigenbetrieben der Gemeinde freilich hat der Schuldenstand der Kommune einen neuen Spitzenwert erreicht und beträgt rund 7,17 Millionen Euro. Ebenfalls Höchstwerte bei der Entwicklung der Gewerbesteuer und den Zuweisungen an Einkommenssteueranteilen konnte Finanzfachfrau Fetzer vermelden.

Im Jahr 2016 verbuchte die Gemeinde bei der Gewerbesteuer Einnahmen in Höhe von rund 4,88 Millionen Euro. Bei den Einkommenssteuern profitierte man von Zuweisungen in Höhe von rund 4 Millionen Euro.  

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