Hunderte genießen Film und Musik beim Open-Air-Kino

Zum Open Air Kino im Schlosshof kamen Hunderte Fans des Freiluft-Kinos. Die Ehrenamtlichen des kommunalen Kinos stellen das Event Jahr für Jahr auf die Beine.

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Ein lauer Sommerabend. Ein schwacher Wind weht, der Schlosshof in Göppingen ist kaum beleuchtet. Dann beginnt der Film über die Leinwand zu flimmern.

Allein zur Premiere des Open-Air-Kinos im Schlosshof mit dem Titel „Film und Musik am Schloss“ kamen vergangenen Donnerstag knapp 200 Besucher. „Wilde Maus“ des österreichischen Regisseurs Josef Hader wurde gespielt. Dass die erste der drei Filmvorführungen im Schlosshof die beliebteste war, lag sicher auch am Wetter, das sich am Donnerstag besonders sommerlich zeigte.

Aber auch an den folgenden zwei Tagen hatten die Veranstalter Glück. „Es war genau richtig“, schwärmt Eva Cires vom kommunalen Kino Open End. Mit fünf weiteren Ehrenamtlichen des Vereins hat sie die Veranstaltung organisiert.

Seit fünf Jahren gibt es das Freiluft-Kino im Schlosshof. Besonders beeindruckend sei die Entwicklung, die die Veranstaltung in den vergangenen Jahren durchgemacht habe: „Als wir vor fünf Jahren anfingen, haben wir sogar die Gastronomie selbst übernommen.“ Der Schlossplatz sei zudem eine einzige Baustelle gewesen. Heute habe sich alles gut eingependelt, so Cires.

Seit drei Jahren übernimmt das Café Bozen den gastronomischen Teil der Veranstaltung. „Jeder hat seinen Part – das macht das Ganze sehr stressfrei“, so Eva Cires. Unterstützt werden die Kino-Liebhaber dabei von der Stadt Göppingen. Das Kulturreferat unter der Leitung Wolfram Hoschs unterstütze „finanziell und kreativ“ und habe auch schon Vorschläge für Filme mit eingebracht.

An die habe man einen besonderen Anspruch, erklärt Eva Cires: „Das macht unser Kino auch so besonders, da unterscheiden wir uns von vielen anderen Programmkinos, die meistens ähnliche Filme spielen.“

Nach dem Film „Wilde Maus“ am Donnerstag, wurde am Freitag „Paterson“ von Jim Jarmusch gespielt. Einzig am Samstag, als „Das brandneue Testament“ von Regisseur Jaco van Dormael über die Leinwand im Schlosshof flimmerte, lagen hin und wieder dunkle Wolken am Himmel. Je Aufführung gibt es 200 Sitzplätze im Schlosshof, die fast ganz ausgebucht waren.

Passend zum Titel der Veranstaltung werden auch Bands in das Programm integriert. Jeweils vor den Filmvorführungen spielen diese vor dem Café Bozen. So traten am Donnerstag „Portraits In Three Colours“ mit Jazz-Musik auf. Am Freitag unterhielten „Miss Spectra and the Gentlemen“ mit Swing und Jazz und am Samstag gab es Rock- und Pop-Cover von „Neven & Stanko“ zu hören. Lauschen können Besucher der Musik gratis. Lediglich zum Kino müssen Gäste Eintritt bezahlen. Die Resonanz der Besucher auf die ausgesuchten Filme und Bands sei positiv gewesen, so Cires vom Organisations-Team zufrieden. „Weil es was anderes ist“, ist sie sich sicher.

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