Feuerwehr „rettet“ zwei Personen

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Eine Verpuffung in einer Lkw-Werkstatt und zwei vermisste Personen – so lautete jüngst die Einsatzmeldung für die Hauptübung der Gingener Feuerwehr. Der Angriffstrupp erkundete als erstes durch einen Seiteneingang die Lage und meldete dies an den Gruppenführer Kristian Vetter. Daraufhin wurden die  zwei Tore des Werkstattgebäudes geöffnet. Im Inneren bot sich folgendes Bild: Starke Verrauchung und eine eingeklemmte Person. Eine weitere Person wurde vermisst. Diese wurde vom Wassertrupp gefunden, der unter Atemschutz ins Gebäude drang. Einsatzleiter Enrico Eggert wies Gruppenführer Lennart Rus an, mit dem Trupp des ­zwischenzeitlich eingetroffenen Lösch­fahrzeugs 16 die eingeklemmte Person mittels Hebekissen und Unterbaumaterial zu retten. Die restlichen Trupps sicherten die Lage und halfen bei der ­Bereitstellung des benötigten Materials. Außerdem bauten die Feuerwehrleute die Beleuchtung auf und übernahmen die Betreuung der geretteten Personen.

 Nachbarkommandant Bernd Bühler aus Süßen lobte in seiner Manöverkritik das ruhige und behutsame Vorgehen der Gingener Kameraden. Die Übung sei hervorragend verlaufen. So sah es auch Bürgermeister Marius Hick. Er dankte den Kameraden für ihren  Einsatz zum Wohle der Bevölkerung. Kommandant Reinhold Schauer hatte zuvor nochmals den Übungsgedanken und Verlauf erläutert. Auch er bedankte sich bei den Kameraden,  bei der Jugendfeuerwehr, den Alterskameraden und natürlich bei Firmeninhaber Markus Moll. Für die Feuerwehr ist es wichtig, dass sie Gebäude zur Verfügung gestellt bekommt. Nur so kann man realitätsnahe Übungen abhalten.

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